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Dienstag, 13.07.2010
Ort: Hannover
In der Steinfeldstraße in Limmer wurde eine Zweizimmerwohnung heute Morgen durch einen Brand komplett zerstört. Durch brennend herabfallende Fensterteile geriet außerdem ein Gebüsch im Garten des Mehrfamilienhauses in Brand. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Um 08:44 Uhr erreichte die Meldung einer Rauchentwicklung in der Steinfeldstraße in Limmer auf Umwegen die Feuerwehr Hannover. Eine polnische Familie, die zurzeit in dem Haus zu Gast ist, bemerkte einen starken Brandgeruch und eine Rauchentwicklung in der Wohnung über der ihrer Gastgeberin. Da niemand der Gäste Deutsch spricht, informierten sie zunächst ihre Gastgeberin, die sich auf ihrer Arbeitsstelle befand, und diese wiederum alarmierte die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im dritten Obergeschoss festzustellen. Über den Aufenthaltsort des 38-jährigen Mieters war zunächst nichts bekannt. Umgehend drang ein Trupp unter Atemschutz in die Zweizimmerwohnung ein. Noch während die Kräfte vorgingen kam es zu einer Durchzündung, in deren Folge die komplette Wohnung in Flammen stand und das Wohnzimmerfenster brennend in den Garten stürzte. Dort entzündeten die brennenden Teile ein Gebüsch, das vor zwei vollständig geöffneten Wohnungsfenstern stand. Der Einsatzleiter ließ aufgrund der dynamischen Lageänderung ein weiteres Rohr zum Schutz der gefährdeten Wohnung vornehmen und erhöhte auf Alarmstufe 2 (Einsatz von zwei Löschzügen).
Die Brandwohnung wurde mit einer Wärmebildkamera nach dem vermissten Mieter abgesucht und ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen und das Dachgeschoss verhindert. Anschließend wurde das Gebäude mit Hochleistungslüfter belüftet. Trotz der starken Brandentwicklung wurde glücklicherweise niemand verletzt. Der vermisste Mieter war zwischenzeitlich an seiner Arbeitsstelle über den Brand informiert worden und zur Einsatzstelle geeilt.
Die Brandursache wird derzeit von der Polizei ermittelt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 150.000,-€, da neben der total zerstörten Brandwohnung auch weitere Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Bei der Kontrolle der unmittelbar an die Brandwohnung grenzenden Wohnungen erlebten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei noch eine kleine Überraschung. In einer Wohnung entdeckten sie eine nicht unerhebliche Anzahl von Hanfpflanzen, die von ihrem Besitzer sorgsam mit Kunstlicht großgezogen wurden.
Eingesetzt waren 32 Einsatzkräfte von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr sowie einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover
Brand in Reifen- und Holzlager
Montag, 12.07.2010
Ort: Thedinghausen-Morsum - (Landkreis Verden)
Ein Großbrand in einem Reifen- und Holzlager in einem Morsumer Industriegebiet hielt in der Nacht neun Ortsfeuerwehren aus der Samtgemeinde Thedinghausen, die Ortsfeuerwehr Achim mit der Drehleiter, den in Achim stationiert Gefahrgutzug des Landkreises mit dem GW-Mess und die FTZ mit dem ELW2, dem SGW und dem SW-2000 in Atem. Außerdem kam ein Rettungswagen und SEG Verpflegung des DRK neben der Polizei zum Einsatz. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.
Gegen 01:00 Uhr wurde der Rettungs- und Feuerwehreinsatzleitstelle im Verdener Kreishaus der Brand eines Reifen- und Holzlager im Morsumer Industriegebiet gemeldet. Als die ersten Kräfte eintrafen konnte schnell feststellen, dass bereits große Teile des Lager in Brand geraten. Somit wurde die Alarmstufe auf Brand 3 erhöht. Mit zahlreichen Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz und zum Teil unter Einsatz von Hitzeschutzanzügen wurde ein massiver und umfassender Löschangriff durchgeführt. Da eine Ausbreitung des Feuers in Form eines Flächenbrandes aufgrund des starken Funkenfluges nicht ausgeschlossen werden konnte und das Löschwasser zum Teil über weite Strecken befördert werden musste wurden weitere der obengenannten Kräfte alarmiert.
Durch den Einsatz von Schaum und Wasser konnte das Feuer dann unter Kontrolle gebracht werden - allerdings kam noch ein Radlader zum Einsatz um das Brandgut auseinander zu ziehen und so gezielter ablöschen zu können.
Besonders belastend wie auch bei den anderen Einsätzen der vergangenen Tage wirkten vor allem für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger die trotz der Nachtzeit noch immer hohen Temperaturen von über 20 Grad Celsius. Die SEG Verpflegung des DRK versorgte die Einsatzkräfte mit alkoholfreien Getränken, damit der Flüssigkeitsverlust wieder ausgeglichen werden konnte.
Die extreme Rauchentwicklung erforderte im Verlauf des Einsatzes die Warnung der Bevölkerung und Aufforderung Fenster und Türen geschlossen zu halten mittels Rundfunkdurchsagen und Lautsprecherdurchsagen der Polizei in den betroffenen Bereichen (Lunsen und Thedinghausen) - aber auch im Bereich Weyhe im Landkreis Diepholz informierten sich besorgte Bürger bei der Polizei. Die Besatzung des GW-Mess des Gefahrgutzuges des Landkreises führte parallel Schadstoffmessungen durch, um die tatsächliche Belastung in der Umgebung feststellen zu können. Nach anfänglich erhöhten Werten normalisierten sich die Messergebnisse aber nach einiger Zeit.
Da das verschmutzte Löschwasser - durch Gummirückstände und das ausgebrachte Schaummittel - in ein Regenrückhaltebecken gelangt war wurde die untere Wasserbehörde angefordert um die Lage zu bewerten und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Da davon auszugehen war dass auch Abwassergullis vorsorglich zu verschließen sein könnten wurden noch Kräfte der Gefahrgutgruppe aus der Samtgemeinde Thedinghausen zusammengezogen, die letztlich nicht mehr einzugreifen brauchten.
Zur Brandursache oder Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat aber bereits während des Feuerwehreinsatzes die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt.
Quelle: Pressemitteilung von Martin Köster Kreisfeuerwehr Verden
Quelle: Fotos von KFV/Buhrke, KFV/Köster, KFV/Dühnfahr
Brand einer Klimaanlage in Neheim
Montag, 12.07.2010
Ort: Arnsberg-Neheim
Doppelter Sirenenalarm für die Neheimer Feuerwehr und die Einsatzkräfte der Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Arnsberg am Vormittag des 12. Juli: Nach dem ersten Einsatz gegen 9:00 Uhr, der sich als Fehlalarm der Brandmeldeanlage des St. Johannes Hospitals entpuppte, wurden die Wehrmänner rund eine dreiviertel Stunde später erneut alarmiert, diesmal zu einem Brandeinsatz am Neheimer Markt. Dort brannte eine Klimanlage auf dem Dach einer Passage nahe des Neheimer Doms. Sie hatte der großen Wärme offenbar nichts mehr entgegen zu setzen und war wohl heiß gelaufen. Schnell hatten die Feuerwehr-Einheiten, die mit 3 Fahrzeugen und rund 20 Einsatzkräften angerückt waren, eine Steckleiter in Stellung gebracht und das brennende Gerät mit dem Schnellangriffs-Schlauch eines Löschfahrzeugs gelöscht. Auf Grund des warmen Wetters befand sich zum Einsatzzeitpunkt auch die Klasse 6b der Neheimer Realschule auf der Marktplatte, die die Wehrleute zu deren großer Freude mit kühlem Eis versorgte. Hierfür sei den Schülerinnen und Schülern nochmals herzlich gedankt!
Eingesetzte Einheiten:
Neheim, Hauptwache, Rettungsdienst
Eingesetzte Fahrzeuge:
2 Löschfahrzeuge, 1 Drehleiter, 1 Rettungswagen
Quelle: Bericht/Fotos vom Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg Peter Krämer
Brennender Trafo bei den Bochumer Justizbehörden
Montag, 12.07.2010
Ort: Bochum
Am Montagmorgenden 12.07.2010 mussten die Gebäude der Justizbehörden wegen eines Brandes in einem Traforaum vorsichtshalber evakuiert werden.
Um 10:29 Uhr ging die erste Meldung über den Brand in der Leitstelle ein. Als der Löschzug der Innenstadtwache nur fünf Minuten später an der Einsatzstelle eintraf drang dichter Rauch aus einem 10.000 Volt Traforaum im Erdgeschoss. Aus den drei Gebäuden des Justizzentrums wurden vorsichtshalber 250 Personen evakuiert. Um den Brand in dem Hochspannungsraum löschen zu können, musste dieser zunächst durch die Stadtwerke spannungsfrei geschaltet werden. Anschließend wurde die Tür zu dem Trafo gewaltsam geöffnet und der Brand mit Kohlendioxid (CO2) gelöscht. Dieses ist nicht elektrisch leitend und hinterlässt keinerlei Rückstände und ist somit für derartige Brände besonders gut geeignet.
Nach 10 Minuten war der Brand dann unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 11:52 Uhr. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Bochum war neben dem Löschzug der Innenstadtwache auch mit einem Sonderlöschfahrzeug mit 640 Kg Kohlendioxid und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bochum
Sonntag, 11.07.2010
Ort: Bergisch-Gladbach
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am 10.07.2010 um 15:17 Uhr über eine Rauchentwicklung aus einem Ladenlokal in der Schloßstraße in Bergisch Gladbach Bensberg informiert.
Daraufhin alarmierte die Leitstelle umgehend die beiden hauptamtlichen Feuerwachen Süd und Nord sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Bensberg und Refrath.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits 5 Minuten nach Alarmierung konnte ein Feuer in dem betroffenen Ladenlokal ausgemacht werden. Dichter Qualm drang aus der Gebäudefront im Erdgeschoss des Geschäftshauses.
Nach Erkundung durch den Einsatzleiter stellte er fest, dass es sich bei dem Objekt um einen Verkaufsraum mit einer Fläche ca. 400 Quadratmeter handelt. Auf der Rückseite des Gebäudes wird der Verkaufsraum in einem Flachdachgebäude fortgeführt. Der Verkaufsraum war von der Rückseite lediglich über eine Fluchttüre über eine Wendeltreppen zu erreichen. Zusätzlich befindet sich lediglich ein Fenster auf der Gebäuderückseite. Auch an beiden Öffnungen dran zwischenzeitlich dichter Qualm aus den beiden Gebäudeöffnungen.
Mehrere Trupps der Feuerwehr wurden im Innenangriff über die 3 Zugänge (von vorne über den Eingang, über die Fluchttüre und das rückseitige Fenster) eingesetzt. Aufgrund der extremen Hitze und dem Eigenschutz der Einsatzkräfte scheiterten alle Versuche, in den brennenden Verkaufsraum vorzudringen.
Der Löschangriff musste nun von aussen vorgenommen werden, zeigte aber trotz massivem Wassereinsatz (teilweise über B-Rohre) so gut wie keinen Erfolg.
Aufgrund des heissen Sommerwetters (36 Grad im Schatten) und dem zu erwartenden Personalbedarfs wurde vom Einsatzleiter Stadtalarm für die gesamte Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Somit wurden alle ehrenamtlichen Einheiten der Feuerwehr in Dienst gesetzt und zur
Einsatzstelle beordert. Der Löschzug Stadtmitte übernahm die Bestzung der Feuerwache Nord und war für die Koordination der rückwärtigen Aufgaben (Verpflegung/Versorgung) zuständig.
Die Dachhaut des Flachdachgebäudes auf der Rückseite wurde an 2 Stellen durch das Feuer zerstört. Mittels eines sog. Fog-Nails wurde versucht, die Temperatur im Gebäude herabzusetzen. Da die Feuerwehr Bergisch Gladbach nicht über ein solches Löschgerät verfügt, wurde die Löschgruppe Forsbach der Freiwilligen Feuerwehr Rösrath um Hilfe gebeten. Über den Teleskopmast wurde versucht, den Fognail über das Flachdach in das Gebäudeinnere vorzubringen. Die Versuche scheiterten an der Bauweise des Gebäudes.
Erst gegen 21 Uhr zeigte der massive Wassereinsatz, der teilweise mit Schaummittel unterstützt wurde, Erfolg und es konnte tiefer in das Gebäude vorgedrungen werden. Es wurde festgestellt, dass es der Feuerwehr aufgrund der wenigen Zugangswege nicht möglich war, ausreichend tief in die mit erheblicher Brandlast versehenen Brandstelle vorzudringen.
Zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr ab ca. 22 Uhr unterstützt von der Fachgruppe Beleuchtung des THW Bergisch Gladbach.
Aufgrund der teilweise erheblichen Rauchentwicklung aus der Brandstelle mussten die Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen von Polizei und Feuerwehr zum Schliessen von Fenstern und Türen aufgefordert werden.
Im Verlauf des Einsatzes mussten 2 Mitglieder der Feuerwehr aufgrund der extremen Hitze im Krankenhaus ambulant behandelt werden.
Aufgrund des hohen Verbrauchs an Atemschutzgeräten wurde die Feuerwehr unterstützt von 2 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr Leverkusen, die weitere Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle gebracht haben.
Da das Flachdachgebäude auf der Rückseite erheblich dem Brand ausgesetzt war, waren Risse an den Aussenwänden feststellbar. Ein Statiker wurde an der Einsatzstelle zur Begutachtung eingesetzt. Die GEW RheinEnergie stellte die Energieversorgung des Gebäudes ab. Die Unter Wasserbehörde wurde ebenfalls zur Einsatzstelle bestellt, die die Freigabe für den Einsatz von Schaummittel erteilte.
Gegen 22:30 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Aufgrund der nach wie vor erheblichen Hitze in der Brandstelle wurde eine Brandwache der Feuerwehr die ganze Nacht lang gestellt. Gegen 8 Uhr heute morgen konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
Der Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises, Herr Wolfgang Weiden, war an der Einsatzstelle vor Ort.
Einsatzleiter war Wolfgang Benthues, der vom Leiter der Feuerwehr, Herr Dietrich Bettenbrock als A-Dienst unterstützt wurde.
Eingesetzte Einheiten
LG Schildgen, LZ Bensberg, Wache Nord, LZ Stadtmitte, Wache Süd, Einsatzführungsdienst, LZ Paffrath/Hand, LZ Refrath, Rettungsdienst
Quelle: Pressemitteilung von der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch Gladbach

Kellerbrand
Sonntag, 11.07.2010
Ort: München
Sonntag, 11. Juli 2010; 03.31 Uhr; Riesenfeldstraße.
Am frühen Morgen wurde die Berufsfeuerwehr München zu einem gemeldeten Zimmerbrand in der Riesenfeldstraße gerufen. Sofort stellte sich für die Einsatzkräfte an dem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus aber heraus, dass es sich definitiv um einen Kellerbrand handelte. Leider war bereits das Treppenhaus verraucht und nicht mehr passierbar. Mehrere Bewohner hatten sich schon ins Freie begeben. Dennoch mussten drei Personen und ein Hund mittels einer Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Glücklicherweise sind keine Personenschäden zu beklagen. Einsatzkräfte suchten unter schwerem Atemschutz den Keller ab und löschten den Schwelbrand, der in einem Kellerabteil ausgebrochen war. Ein weiterer Trupp kontrollierte zur Sicherheit das Treppenhaus. Aufgrund der starken Rauchausbreitung musste der Keller und das Treppenhaus mit einem Hochdrucklüfter entraucht werden. Nach den Löscharbeiten konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurück.
Die Polizei hat mit der Ermittlung zur Brandursache begonnen.
Der Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt.
Quelle: Branddirektion BF-München
Zimmerbrand mit Personen in Gefahr
Sonntag, 11.07.2010
Ort: Verden - (Landkreis Verden)
Ein ausgedehnter Zimmerbrand, bei dem durch die Feuerwehr insgesamt vier Personen gerettet werden konnten, beschäftigte in der Nacht die Ortsfeuerwehren Verden und Dauelsen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde sofort klar, dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Unverzüglich wurden mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Menschenrettung eingesetzt. Eine Person wurde aus dem eigentlich betroffenen Gebäude und drei weitere Personen aus einem direkt angrenzenden Wohnhaus zum Teil unter Einsatz von Fluchthauben gerettet. Die Rettung aus dem angrenzenden Gebäude war aufgrund von starker Verqualmung notwendig geworden. Die Geretteten wurden anschließend vom Rettungsdienst versorgt.
Während der Rettungsmaßnahmen gingen weitere Trupps ebenfalls unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Des Weiteren bereitete die Besatzung der Drehleiter eine Riegelstellung vor, um eine mögliche Ausbreitung des Feuers auf die direkt angrenzenden Wohnhäuser zu verhindern - insbesondere die extem enge Bebauung machte diese Maßnahme notwendig.
Nachdem alle Räume kontrolliert waren und die Gas- und Stromversorgung unterbrochen war kam die Wärmebildkamera des Landkreises, stationiert beim Gefahrgutzug in Achim, zum Einsatz um mögliche Glutnester aufspüren zu können. Außerdem kamen zwei Überdrucklüfter zum Einsatz, um die beiden betroffenen Gebäude entrauchen zu können.
Besonders belastend vor allem für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger wirkten die trotz der Nachtzeit noch immer hohen Temperaturen von über 20°C. Zwei Feuerwehrsenioren versorgten die Einsatzkräfte aufgrund dessen mit kalten alkoholfreien Getränken.
Zur Schadenshöhe und -ursache können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat bereits ihre Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Allein für die Ortsfeuerwehr Verden war dies bereits der siebte Einsatz in den vergangenen 48 Stunden. Vor allem Flächen- und Waldbrände rufen im Moment die Feuerwehren im gesamten Kreisgebiet bei den hochsommerlichen Temperaturen auf den Plan.
Quelle: Pressemitteilung von Martin Köster Kreisfeuerwehr Verden
Quelle: Fotos von KFV/Köster
Materiallager in Brand
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Samstag, 10.Juli 2010, 09:42 Uhr; Aubing-Ost-Straße.
Heute Morgen war das Materiallager eines Sanitärbetriebes in Brand geraten. Die enorme Rauchentwicklung wies den Einsatzkräften den Weg zur Einsatzstelle. Mit einem B-Rohr und vier C-Rohren bekämpften die Feuerwehrmänner den Brand des circa 5m x 10m Anbaus. Gelagerte Gasflasche konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, sodass es glücklicherweise zu keinen Explosionen kam. Da das Feuer bereits auf den Dachstuhl einer benachbarten Garage übergriffen hatte musste dieser teilweise ausgedeckt werden um an die Brandnester zu gelangen. Das Lager und das darin gelagerte Material, mvorwiegend Rohre und Installationsbedarf, wurde durch den heftig wütenden Brand total zerstört. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von circa 50.000 €.
Quelle: Branddirektion BF-München
Schlafender auf Isarinsel
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Samstag, 10. Juli 2010; 08:32 Uhr; Isar/Maximiliansbrücke.
Reichlich dem Alkohol zugesprochen hatte heute Nacht ein englischsprechender Tourist. Er hatte sich in den frühen Morgenstunden auf die Brüstung, der den Fußund Radweg unter der Maximiliansbrücke von der Isar trennt, schlafen gelegt. Er verlor das Gleichgewicht, stürzte zwei Meter tiefer auf die Uferbefestigung und dann ins Wasser. Anstatt zurück ans Ufer zu schwimmen, wählte er die andere Richtung und schwamm auf eine Sandbank in der Mitte der Isar. Dort schlief er völlig erschöpft wieder ein. Passanten die den Vorfall bemerkt hatten, alarmierten die Feuerwehr. Ein Rettungsassistent der Feuerwehr wurde mit einem Flaschenzug zu dem Patienten abgeseilt. Bei einer ersten Untersuchung konnte er keine schwerwiegenden Verletzungen feststellen, jedoch waren Engelszungen nötig, um den Feierwütigen zu überzeugen, dass dies kein geeigneter Schlafplatz sei. Mit einem Schlauchboot geschah dann die Überfahrt ans "Festland". Zur genauer Abklärung kam der junge Mann in ein Münchner Krankenhaus.
Quelle: Branddirektion BF-München

Personenrettung bei Küchenbrand
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Samstag, 10. Juli 2010; 00:26 Uhr; Franz-Fackler-Straße.
"Küchenbrand, eine Person vermisst" war die Meldung, welche die Feuerwehr erreichte. Tatsächlich hatte in einem Reihenhaus ein Geschirrspüler Feuer gefangen. Drei Personen konnten sich unverletzt aus dem Gebäude retten, eine weitere Person war noch vermisst. Neben der Brandbekämpfung begannen zeitgleich die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit der Personensuche. Schnell wurden sie im Dachgeschoss fündig, setzten dem Mann eine Fluchhaube auf und brachten ihn ins Freie. Dort wurde er vom Rettungsdienst übernommen und versorgt. Glücklicherweise war er unverletzt. Durch den Brand, welcher mit einem C-Rohr schnell abgelöscht war, entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 10.000€.
Quelle: Branddirektion BF-München
Brand einer Papiersäge in Müscheder Papierfabrik
Samstag, 10.07.2010
Ort: Arnsberg-Müschede
Um kurz vor zwei Uhr nachts wurden am Samstag, den 10. Juli die Feuerwehreinheiten der Hauptwache sowie aus Müschede und Wennigloh per Sirenenalarm zu einem Maschinenbrand bei der Papierfabrik WEPA an der Rönkhauser Straße in Müschede gerufen. Hier war aus bislang ungeklärter Ursache eine Papiersäge in Brand geraten. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte die automatische Löschanlage der Maschine den Entstehungsbrand aber glücklicherweise bereits gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr-Einheiten, die mit 4 Löschfahrzeugen, 1 Drehleiter und rund 30 Wehrleuten angerückt waren, hatten vorsorglich eine Wasserversorgung von der Röhr zu dem betroffenen Betriebsbereich aufgebaut, die jedoch nicht mehr zum Einsatz kommen musste. Somit beschränkte sich die Tätigkeit der Feuerwehr vor Ort auf Sicherungsmaßnahmen. Die Ursache des Maschinenbrandes sowie die Höhe des dadurch entstandenen Sachschadens waren zum Einsatzzeitpunkt noch ungeklärt.
Eingesetzte Einheiten:
Hauptwache Neheim, Müschede, Wennigloh, Polizei
Eingesetzte Fahrzeuge:
4 Löschfahrzeuge, 1 Drehleiter, 1 Streifenwagen
Quelle: Bericht/Fotos vom Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg Peter Krämer

Fahrradfahrerin stirbt nach Verkehrsunfall
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Freitag, 09. Juli 2010, 11.38 Uhr; Agnes-Bernauer-Straße.
Kurz vor Mittag fuhr ein Kleinlaster auf der Agnes-Bernauer-Straße. Beim Überholvorgang einer Fahrradfahrerin schlenkerte diese plötzlich Richtung Fahrbahnmitte und wurde vom Vorderrad des Lasters erfasst und überrollte sie. In der Nähe befindliche Einsatzkräfte eines Rettungswagens untersuchten umgehend die ca. 60-jährige Frau und leiteten sofort eine Reanimation ein. Dabei wurden sie von den alarmierten Kräften der Berufsfeuerwehr München tatkräftig unterstützt. Das Notarztteam intensivierte diese Maßnahmen und transportierten schließlich das Unfallopfer unter Reanimationsbedingungen in eine Münchener Klinik. Dennoch erlag sie noch im Schockraum ihren schweren Verletzungen. Der Fahrer des Kleinlasters wurde ebenfalls medizinisch versorgt und das Kriseninterventionsteam München betreute ihn im weiteren Verlauf. Warum die Frau ins Schlenkern und in der Folge dessen in die Straßenmitte fuhr ist derzeit noch unklar.
Die Polizei und ein Gutachter haben die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Branddirektion BF-München

Sturz ins Isarhochwasserbett
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Donnerstag, 8. Juli 2010; 16.20 Uhr; Zellstraße.
Eine 18-jährige Frau ist vom Isarhochufer abgestürzt. Die junge Frau fiel rund 4 Meter über das an dieser Stelle mit Natursteinen befestigte schräg abfallende Ufer auf das Hochwasserbett der Isar. Dort kam sie auf dem Kies zum Liegen. Dabei zog sich die 18 Jährige aus dem Landkreis München ein Schädelhirntrauma und diverse Platzwunden zu. Die Besatzung des als First Responder alarmierten Löschfahrzeuges der Hauptfeuerwache versorgte noch vor dem Eintreffen des Notarztes die Patientin. Nach der Behandlung durch den Feuerwehrnotarzt wurde die Frau auf einer Vakuummatratze stabilisiert. Über eine in der Nähe befindliche Treppe konnte die Patientin an die Oberfläche getragen werden. Der Notarzt brachte sie in den Schockraum einer Klinik.
Quelle: Branddirektion BF-München
Samstag, 10.07.2010
Ort: Bergisch-Gladbach
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde heute um 18:26 Uhr per Notruf 112 darüber in Kenntnis gesetzt, dass an der Kalkstraße in Höhe der Bahnübergänge hinter einem Haus eine Garage brennen solle.
Aufgrund der Meldung alarmierte die Leitstelle umgehend die hauptamtlichen Besatzungen der Wachen Nord und Süd sowie den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte.
Bei Eintreffen der ersten Einheiten vor Ort wurde folgende Lage vorgefunden:
Der Bahndamm am Bahnübergang Kalkstraße brannte auf unbestimmte Länge. Mehrere Schuppen brannten auf einer ungefähren Fläche von 10x3 Meter in voller Ausdehnung. Durch die Hitze und den Funkenflug brannte der Bahndamm an mehreren Stellen. Die S-Bahn-Linie (S11) war gefährdet.
Der Einsatzleiter veranlasste über die Leitstelle umgehend die Sperrung der Bahnstrecke. Der Notfallmanager der Deutschen Bahn AG wurde angefordert.
Zur Brandbekämpfung wurden mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Aussenangriff eingesetzt. Zur Sicherung weiterer Bäume und Sträucher wurden Düsenschläuche eingesetzt.
Gegen 19:30 Uhr war das Feuer in Gewalt. Die Bahnstrecke konnte wieder freigegeben werden.
Der Löschzug Paffrath/Hand, der sich während des Einsatzes im Übungsdienst befand, unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort. Gemeinsam mit dem Löschzug Stadtmitte werden zur Zeit noch Nachlöscharbeiten vorgenommen.
Eingesetzte Einheiten
LZ Stadtmitte, LZ Paffrath/Hand, Einsatzführungsdienst, Wache Süd, Wache Nord
Quelle: Pressemitteilung von der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch Gladbach

Straßenbahn gegen LKW – Donauwörther Straße
Samstag, 10.07.2010
Ort: Augsburg
In der Donauwörther Straße kam es kurz nach 18:00 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem LKW und einer Straßenbahn. Aus noch ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge, wobei der LKW die Straßenbahn fast auf die ganze Länge beschädigte. Sehr viele Scheiben des Schienenfahrzeuges gingen dabei zu Bruch. Die Straßenbahn war zum Glück nur schwach besetzt. Insgesamt gab es zwei leichtverletzte Personen. Der Fahrer der Verkehrsbetriebe und eine Frau wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die restlichen Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Die Berufsfeuerwehr musste mit ihrem Rüstzug nicht tätig werden. Bis auf kleinere Aufräumungsarbeiten konnten die sechs Fahrzeuge nach kurzer Zeit wieder abrücken. Sachschaden zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt. Die Polizei leitete den Verkehr um.
Es kam in beiden Richtungen zu Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Von Gerhard Neuz Presse und Öffentlichskeitarbeit der Berufsfeuerwehr Augsburg
Küchenbrand in Feldmoching
Samstag, 10.07.2010
Ort: München
Donnerstag, 8. Juli 2010, 00.16 Uhr; Heinrich-Braun-Weg.
In einem Feldmochinger Mehrfamilienhaus ist kurz nach Mitternacht eine kleine Küche in einer ca. 35 m² großen Wohnung ausgebrannt. Die Bewohnerin konnte sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie retten. Der Brand in der Küche war durch die Einsatzkräfte der Feuerwache Milbertshofen und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Harthof, schnell gelöscht.
Die Bewohnerin wurde durch Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr versorgt und mit dem Verdacht einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Räumlichkeiten im 3. Stock wurden nach Abschluss der Löscharbeiten mit einem Hochleistungslüfter belüftet.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 30.000 €.
Quelle: Branddirektion BF-München
Brand eines Großtransformators am Großmarkt
Samstag, 10.07.2010
Ort: Hannover
Gegen 18:40 Uhr meldete die Besatzung des auf der Rückfahrt zur Feuer- und Rettungswache 4 befindlichen Gerätewagens Tierrettung einen Trafobrand an der Strasse Am Großmarkt (Hannover-Bornum).
Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges stellte sich heraus, dass es sich um eine Anlage der Stadtwerke AG handelte, auf der mehrere Großtransformatoren aufgestellt sind. Aus unbekannten Gründen brannte der aus Kunststoff gefertigte, so genannte Kleintierschutz einer Leiterbahn. Da es sich um eine Hochspannungsanlage mit 110.000 Volt handelte, wurde der Bereich vorsorglich weiträumig abgesperrt und das Spezialfahrzeug Sonderlöschmittel angefordert. Nach Eintreffen des Entstörungsdienstes der Stadtwerke AG –Enercity- wurde der betroffene Trafo vom Netz genommen. Die Flammen erloschen nach kurzer Zeit von selbst. Ein Reserve-Transformator übernahm die Arbeit, so dass es zu keinen Ausfällen kam.
Nach Angaben der Stadtwerke AG wird im Laufe des morgigen Tages eine Spezialfirma aus Süddeutschland den defekten Transformator reparieren. Nach einer halben Stunde konnten alle getroffenen Maßnahmen wieder aufgehoben werden.
Im Einsatz waren der 4. Löschzug, der Abrollbehälter Sonderlöschmittel, die Ortsfeuerwehr Ricklingen, ein RTW und der A-Dienst West mit insgesamt 34 Einsatzkräften.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover

Verschobene Ladung auf LKW Kirchbergstraße
Mittwoch, 07.07.2010
Ort: Augsburg
Die Berufsfeuerwehr Augsburg musste gegen 12:30 Uhr einem festgefahrenem LKW Sattelzug in der Kirchbergstraße helfen. Beim Rangieren in einer engen Straße neigte sich die Ladefläche des Sattelzuges. Die ca. 4,5 t schweren Betonfertigteile mussten abgeladen werden. Der Auflieger wurde von den Einsatzkräften mit hydraulischen Hebern und Holz unterbaut und gegen ein Umkippen gesichert. Ein Vorort befindlicher Autokran hat die Ladung geborgen und auf ein anderes Fahrzeug umgeladen. Beim Einsatz gab es keine Verletzte. Es entstand ein geringfügiger Sachschaden. 5 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr waren am Einsatz beteiligt und konnten nach 3 ½ Stunden die Einsatzstelle wieder verlassen.
Quelle: Von Gerhard Neuz Presse und Öffentlichskeitarbeit der Berufsfeuerwehr Augsburg
Gefahrguteinsatz beim Abfallentsorgungsbetrieb aha
Mittwoch, 07.07.2010
Ort: Hannover
Heute Mittag meldete ein Mitarbeiter des Abfallentsorgungsbetriebes aha in der Karl-Wiechert-Allee einen Gefahrstoffaustritt aus einem Müllfahrzeug. Der 29-jährige Ladearbeiter, welcher hinten auf dem Fahrzeug mitgefahren war und die Wertstoffsäcke verladen hatte, klagte über Kreislaufprobleme, eine Reizung der Atemwege sowie Übelkeit. Er wurde vorsorglich in eine Klinik transportiert. Die Feuerwehr geleitete das Fahrzeug auf das Gelände der Mülldeponie im Moorwaldweg und entlud es dort. Dabei konnten mehrere leere Behältnisse mit ätzenden Reinigungsmitteln ausfindig gemacht werden.
Um 12:07 Uhr meldete ein Mitarbeiter von aha einen Gefahrstoffaustritt aus einem auf dem Gelände in der Karl-Wiechert-Allee befindlichen Müllwagen. Er sagte weiterhin aus, dass der Ladearbeiter, welcher hinten auf dem Fahrzeug mitgefahren sei und die Wertstoffsäcke verladen habe, einen Chlorgeruch wahrgenommen hätte und nunmehr über Kreislaufprobleme, eine Reizung der Atemwege sowie Übelkeit klage. Es wurden daraufhin umgehend Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert. Die wenige Sekunden nach der Alarmierung von der in direkter Nachbarschaft befindlichen Feuer- Und Rettungswache 5 eintreffenden ersten Kräfte versorgten zunächst den betroffenen 29-jährigen Mitarbeiter. Dieser wurde zur weiteren Beobachtung in die Medizinische Hochschule Hannover transportiert.
Ein Trupp unter Atemschutz ging dann mit umfangreicher Messtechnik vor. Es konnten jedoch im Außenbereich des Fahrzeuges keine Schadstoffe festgestellt werden. Nach Aussage des Fahrers des Müllfahrzeuges waren am Vormittag in der List Wertstoffsäcke eingesammelt worden. Dabei sei dem Ladearbeiter nach einem Pressvorgang (Der Müll wird auf dem Fahrzeug regelmäßig zusammengepresst, um so die Ladekapazität zu erhöhen.) ein chlorähnlicher Geruch aufgefallen. Kurz danach waren bei diesem die oben beschriebenen Symptome aufgetreten. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich im Fahrzeug ein ausgetretener Gefahrstoff befand, entschloss sich die Feuerwehr, das Fahrzeug auf dem Gelände der Mülldeponie in Hannover-Lahe geordnet zu entladen und nach dem Gefahrstoff zu suchen. Der Müllwagen wurde daraufhin von zwei Einsatzkräften der Feuerwehr unter Atemschutz mit einer Feuerwehr- und der Polizeieskorte auf das Deponiegelände gefahren. Dort räumte ein Trupp unter Vollschutzanzug das Fahrzeug gezielt aus und durchsuchte den Müll nach möglichen Gefahrstoffen.
Es konnten dabei mehrere zerpresste Behältnisse mit ätzenden Reinigungsmitteln, darunter auch drei mit chlorhaltigen Inhaltsstoffen, ausfindig gemacht werden. Alle aufgefundenen Kanister wurden für die Ermittlungen der Polizei sichergestellt.
Es lässt sich abschließend jedoch nur vermuten, dass einer oder mehrere Behälter noch Reste enthalten hatten, die durch den Pressvorgang freigesetzt und eventuell sogar zusammengeraten waren. Hierdurch kann sich kurzfristig gefährliches Gasgemisch gebildet haben, welches der Müllwerker möglicherweise eingeatmet hat. Die Feuerwehr konnte weder auf dem Gelände in der Karl-Wiechert-Alle noch auf der Mülldeponie Gefahrstoffe in der Luft messen. Für andere Mitarbeiter oder die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Der langwierige Einsatz war gegen 15:30 Uhr beendet.
Von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren insgesamt 41 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover
Gebäudebrand
Mittwoch, 07.07.2010
Ort: Posthausen, Ortsteil Giers-Schanzendorf - (Landkreis Verden)
In der Nacht zu Dienstag ist in Posthausen ein leerstehendes Wohn- und Geschäftsgebäude durch ein Feuer fast vollständig vernichtet worden.
Um 3.00 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu einem Brand im Ortsteil Giers-Schanzendorf gerufen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Posthausen brannte bereits ein Großteil des Dachstuhls, so dass eine Alarmierung weiterer Kräfte aus Ottersberg und die Drehleiter aus Oyten durch die Erhöhung der Alarmstufe auf "Brand 3" veranlasst wurde. Zeitgleich wurde die Durchsuchung des Erdgeschosses unter Atemschutz durchgeführt um auszuschließen, dass sich Personen im Gebäude befinden. Durch die akute Einsturzgefahr � teile der Decke waren zu diesem Zeitpunkt bereits eingefallen � war ein weiteres Vorgehen im Gebäude nicht mehr möglich und das Feuer musste von außen bekämpft werden. Durch eine zügig errichtete Riegelstellung ist es gelungen den rückseitigen Anbau vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen.
Eine Herausforderung für die Einsatzkräfte stellte die Wasserversorgung dar, da das Löschwasser zum Teil aus großer Entfernung und durch den Einsatz mehrerer Pumpen zur Einsatzstelle gefördert werden musste. Gegen 3.45 Uhr konnte Feuer unter Kontrolle gemeldet und die Suche nach versteckten Brandnestern über Steckleitern und die Drehleiter eingeleitet werden.
Die Kreisstraße 5 musste bis in den frühen Morgen vollgesperrt bleiben, da ein Giebel einzustürzen drohte und eingerissen werden musste. Nach vier Stunden konnte ein Großteil der der 60 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Geräte und Schläuche verlasten und zu den Feuerwehrhäusern zurückfahren.
Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen bezüglich der Schadenshöhe und der Brandursache aufgenommen.
Quelle: Pressemitteilung von Martin Köster Kreisfeuerwehr Verden
Quelle: Fotos von KFV/Buhrke

Urlaubssouvenir mal anders
Mittwoch, 07.07.210
Ort: München
Montag, 05. Juli 2010; 19:35 Uhr; Balanstraße.
Ein nicht ganz freiwilliges Mitbringsel hatte eine Münchnerin in ihrem Koffer. Als sie nach einer beschwerlichen Heimreise zuhause die Koffer öffnete kroch eine Schlange zwischen den Kleidungsstücken hervor. Sie traute ihren Augen nicht, hielt das Gesehene für eine Täuschung und legte sich schlafen. Erst am nächsten Tag als sie das Reptil ein zweites mal erblickte war sie sich sicher und verständigte die Feuerwehr. Die Beamten fingen die ca. 20 cm lange Schlange ein. Sie brachten den blinden Passagier in die Auffangstation für Reptilien in der Kaulbachstraße. Dort konnte das Tier als ungiftige Kornnatter identifiziert werden.
Quelle: Branddirektion BF-München
Verkehrsunfall mit einem Verletzten auf der BAB 46
Mittwoch, 07.07.2010
Ort: Arnsberg-Hüsten
Am Abend des 05. Juli kam gegen 18:00 Uhr auf der Autobahn 46 in Fahrtrichtung Hamm zwischen den Anschlusstellen Hüsten und Neheim-Süd ein mit einer Person besetzter PKW aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam erheblich beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Hierbei wurde der Fahrer des PKW verletzt, konnte sich aber aus eigener Kraft aus dem Wrack retten.
Die zur Hilfe gerufene Polizei und der mittlerweile ebenfalls eingetroffene Rettungsdienst forderten zusätzlich die Hauptwache der Feuerwehr der Stadt Arnsberg zur Unterstützung an. Diese traf kurze Zeit später mit 3 Einsatzkräften und 2 Fahrzeugen an der Einsatzstelle ein. Die Wehrmänner klemmten umgehend die Batterie des havarierten Fahrzeugs ab, stellten den Brandschutz sicher und verhinderten die weitere Ausbreitung auslaufender Betriebs-Stoffe des PKW durch das Abstreuen mit Ölbindemittel. Der verletzte Fahrer des Unfall-PKW wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.
Für die Zeit der Rettungs- und Sicherungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen der Autobahn gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Schadenshöhe aufgenommen.
Eingesetzte Einheiten:
Hauptwache, Rettungsdienst, Polizei
Eingesetzte Fahrzeuge:
1 Löschfahrzeug, 1 Drehleiter, 1 Rettungswagen, mehrere Streifenwagen
Quelle: Bericht/Fotos vom Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg Peter Krämer
Eingeklemmtes Kind aus Astgabel befreit
Mittwoch, 07.07.2010
Ort: Bochum
Am 05.07.2010 um 12:01 Uhr
Am Montagmittag wurde die Feuerwehr Bochum zum katholischen Kindergarten Gräfin Imma an der Straße „Am Brunen“ gerufen. Dort war ein sechsjähriger junge beim Spielen mit dem Bein in eine Astgabel geraten und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Auch den Betreuerinnen gelang es nicht, dass eingeklemmte Kind aus seiner Lage zu befreien, also alarmierten sie die Feuerwehr.
Als nur sechs Minuten später die ersten Rettungskräfte den Einsatzort erreichten fanden sie folgende Lage vor: Das Bein des Jungen steckte in einer Baumstammgabel zwischen zwei ca. 15 cm dicken Stämmen etwa einen halben Meter über dem Boden.
Ein erster Versuch das Bein mit Hilfe von Schmierseife zu befreien scheiterte. Also musste schweres Gerät eingesetzt werden. Mit Hilfe eines hydraulischen Rettungsspreizers vom wurden die beiden Baumstämme auseinandergedrückt und das Bein konnte befreit werden. Eine vorsorglich bereitgestellte Säge musste nicht mehr eingesetzt werden.
Der Junge wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Pressemitteilung von Feuerwehr Bochum
Zweimal Wohnungsbrand mit einem Toten
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Verden (Aller) - (Landkreis Verden)
Ein Wohnungsbrand in der Verdener Fischerstraße in der Altstadt hat am Abend gegen 21:20 die Feuerwehren aus Verden, Hönisch-Hutbergen und Dauelsen auf den Plan gerufen. Doch trotz des massiven Aufgebotes konnte der Tod eines ca. 60jährigen Mannes nicht verhindert werden.
Als die ersten Kräften an der Einsatzstelle eintrafen, wurde sofort klar, dass sich noch mindestens eine Person in der brennenden Wohnung aufhält und somit kamen umgehend mehrere Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz von mehreren Seiten des Gebäudekomplexes zum Einsatz und führten eine Menschenrettung durch.
Nachdem die Person gefunden worden und an den Rettungsdienst übergeben worden war wurde sofort mit einem umfassenden Löschangriff begonnen, der auch schnell Wirkung zeigte. Zeitgleich versuchten Kräfte des Rettungsdienstes den Mann zu Reanimieren - leider letztlich ohne Erfolg.
Nachdem das Gebäude auch mittels der Wärmebildkamera des Landkreises, die beim Gefahrgutzug in Achim stationiert ist, überprüft wurde und kein Ergebnis vorlag konnten die eingesetzten Kräfte wieder einrücken.
Gerade als die Feuerwehrleute wieder vom Einsatz zurückgekehrt waren wurde erneut ein Brandgeruch an der Einsatzstelle von der Polizei gemeldet. Als die ersten Kräfte wieder eintrafen wurde erneut Vollalarm für die Feuerwehr Verden und Hönisch-Hutbergen (ca. 00:05 Uhr)ausgelöst. Dieses Mal brannte der Raum, der sich an den ersten Brandraum anschließt in voller Ausdehnung.
Erneut kamen zahlreiche Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz bei der Brandbekämpfung zum Einsatz und auch die Wärmebildkamera der Kreisfeuerwehr leistete abermals wertvolle Dienste.
Zur Brandursache und Schadenshöhe kann von Seiten der Feuerwehren keine Angabe gemacht werden. Aber es bleibt festzuhalten, dass vor dem Einrücken nach dem ersten Feuer die Brandstelle von mehreren Führungskräften begangen wurde und auch der Einsatz der Wärmebildkamera ergebnislos blieb. Außerdem brannte beim zweiten Einsatz ein weiterer angrenzender Raum, der beim ersten Feuer weitestgehend verschont geblieben war.
Des Weiteren wurde beim ersten Einsatz das Inventar der Wohnung so wenig wie möglich bewegt, um Spuren für die Ermittlungsarbeit der Polizei erhalten zu können. Da beim zweiten Einsatz der Brand aber eine deutlich höhere Intensität hatte, wurden nun auch alle Inventargegenstände ins Freie befördert.
Die Polizei hat bereits vor Ort die Ermittlungen zur Klärung der Ursachen für die beiden Feuer begonnen.
Quelle: Pressemitteilung von Martin Köster Kreisfeuerwehr Verden
Quelle: Fotos von KFV/Buhrke, KFV/Köster

Hitze, Unwetter und Fußball – viel Arbeit für die Bochumer Feuerwehr am Samstag
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Bochum
Einen sehr arbeitsreichen Samstag erlebte die Feuerwehr Bochum an diesem Wochenende. Insgesamt 220 Einsätze (17 Feuer, 51 Technische Hilfeleistungen und 152 Rettungsdiensteinsätze) und damit etwa doppelt so viele wie an normalen Werktagen zählte die Leitstelle der Feuerwehr von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen. Die Ursachen: Temperaturen bis 35° C, starke Gewitter am Nachmittag und ausgelassene Feiern nach dem Deutschlandspiel.
Alleine der Rettungsdienst rückte bis zum Spielbeginn der Deutschen Nationalmannschaft 65 mal aus, häufig waren Kreislaufprobleme aufgrund der hohen Temperaturen und der starken Luftfeuchtigkeit die Ursache. Nach dem Spiel und am Abend waren häufig übermäßiger Alkoholgenuss sowie chirurgische Notfälle nach Schlägereien und Schnittverletzungen die Ursache für die Einsätze der Rettungswagen.
Als um 16 Uhr die ersten heftigen Hitzegewitter vor allem über Wattenscheid begannen, standen die Notrufleitungen nicht mehr still. In 32 Fällen (32 davon in Wattenscheid) musste Wasser aus Kellern gepumpt werden, das teilweise bis zu einem Meter hoch in den Räumen stand. Die Einsatzstellen wurden zum großen Teil durch 11 Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr abgearbeitet. Insgesamt 106 Einsatzkräfte waren teilweise bis 21:30 Uhr im Einsatz.
Ein besonders zeit- und arbeitsintensiver Einsatz ereignete sich an der Wohlfahrtstraße. Hier war um 15:45 Uhr eine ca. 35 Meter Pappel bei einer Windböe gespalten worden und teilweise auf die Straße gestürzt. Mit Hilfe des Kranwagens und einer Drehleiter musste der Rest des Baumes beseitigt werden. Erst um 21 Uhr waren die letzten Aufräumarbeiten beendet und die Wohlfahrtstraße wieder frei passierbar.
Um 21:31 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen an der Markstraße aus. Ein PKW war von der Straße abgekommen und vor einen Baum geprallt. Beim Eintreffen waren die zwei Fahrzeuginsassen bereits von Passanten befreit worden. Zudem hatten Unfallzeugen einen Entstehungsbrand am Fahrzeug mit einem Pulverlöscher gelöscht. Die beiden Verletzten (Fahrer und Beifahrer) wurden nach einer ersten Untersuchung durch den Notarzt zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.
Bei den 17 Bränden handelte es sich überwiegend um Routineeinsätze (unter Anderem ausgelöste Brandmeldeanlagen und zwei brennende Mülleimer). In der Nacht um 01:10 Uhr mussten die Einsatzkräfte der Innenstadtwache an der Matthias-Claudius-Straße zudem eine brennende Gartenlaube löschen. Mit zwei Strahlrohren war der Brand aber schnell gelöscht und nach einer Stunde war der Einsatz beendet.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bochum
Zugunfall
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Augsburg
Gegen 1:30 Uhr entgleiste aus noch ungeklärter Ursache zwischen Augsburg Hauptbahnhof und Augsburg Oberhausen ein Güterzug mit 16 Waggons für den Gütertransport. Dabei entgleisten 4 Güterwagen, zusätzlich stürzte ein Waggon mit Marmormehl um. Dadurch wurden mehrere Gleise zerstört.
Der umgestürzte Güterwagen war mit Hydrocarb (Marmormehl) beladen. An einer kleinen Leckage trat flüssiges, warmes Marmormehl aus. Marmormehl ist kein Gefahrstoff!
Die Berufsfeuerwehr Augsburg konnte unter Schutzkleidung die Leckage mit speziellem Abdichtmaterial verschließen.
Der Zugverkehr zwischen Augsburg und Oberhausen ist zurzeit stark eingeschränkt.
Die Aufräumarbeiten dauern mind. noch bis Montag.
Einsatzstelle wurde der Eisenbahnbundesamt/Bundespolizei übergeben.
Quelle: Bericht Pressesprecher Friedhelm Bechtel der Berufsfeuerwehr Augsburg
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Bergisch Gladbach – Paffrath
Am 03.07.2010 gegen 20:47 Uhr
Da die Einsatzstelle von 2 Seiten aus angefahren werden konnte fuhren die Einsatzkräfte auch beide Anfahrpunkte an. Beim Eintreffen der ersten Kräfte kam gerade eine männliche Person aus dem Bungalow. Aus der Wohnungseingangstüre sowie aus einem Fenster dran zeitgleich dichter schwarzer Qulam.
Die betroffene Person sowie eine weitere junge Damen (die auch kurz im Flur des Hauses stand) aus der Nachbarschaft wurden sofort rettungsdienstlich versorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Nach einer kurzen Erkundung ging ein Angriffstrupp unter PA mittels C-Rohr in die Wohnung und löschte den Brand im Wohnzimmer ab. Der Löschzug Paffrath / Hand der kurz vor den Kollegen der Wache Süd eingetroffen war stellte einen Sicherheitstrupp unter PA zum Eigenschutz.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde die Wohnung mittels Überdrucklüfter gelüftet und anschließend der Polizei übergeben.
Eingesetzte Einheiten:
Einsatzführungsdienst, Wache Nord, Wache Süd, LZ Paffrath/Hand
Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Bergisch Gladbach - Hebborn
Am 03.07.2010 gegen 17:27 Uhr
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde diese vom Eigentümer auf eine leichte Rauchentwicklung im Dachgeschoss aufmerksam gemacht. Der Eigentümer habe auch mittels CO² Feuerlöscher selber kurz einen Löschversuch gestartet.
Der Angriffstrupp ging unter PA mittels C-Rohr in das Dachgeschoss der Doppelhaushälfte vor und öffnetet von innen die Holzverkleidung der Dachschräge. Parallel wurde der Teleskopmast schon mit einem weitern Trupp unter PA zum weiteren Einsatz vorbereitet. Die glimmenden Holzbalken sowie die glimmende Dämmung konnten schnell abgelöscht werden, daher wurde der Teleskopmast nicht eingesetzt.
Der Löschzug Paffrath / Hand stellte einen Sicherheitstrupp und einen Trupp für den Teleskopmast.
Die Einsatzstelle sowie die benachbarte Doppelhaushälfte wurde abschließend noch einmal mittels Wärmebildkamera kontrolliert und dann an die Eigentümer übergeben werden.
Eingesetzte Einheiten:
Wache Nord, Wache Süd, Einsatzführungsdienst, LZ Paffrath/Hand
Quelle: Pressemitteilung von der Freiwilligen Feuerwehr Bergisch Gladbach

Brunnen-Einsatz
Sonntag, 04.07.2010
Ort: Augsburg
Gegen 20:20 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg zum Herkulesbrunnen gerufen. Mehrere überglückliche aber völlig erhitzte Fußballfans gönnten sich ein kühles Bad im Herkulesbrunnen. Ein Fan verletzte sich dabei. Unklar ist, ob er sich an Glasscherben oder an der Brunnenbeleuchtung verletzte. Die Berufsfeuerwehr Augsburg saugte mit der Feuerlöschkreiselpumpe in kurzer Zeit den Brunnen leer. Die Polizei sperrte den Brunnen. Die Stadtwerke Augsburg/ Wasser reinigten den Brunnen.
Unklar ist noch, ob den nach Abkühlung schreienden Fans, nochmal ein Bad im Herkulesbrunnen gewährt wird.
Nach Angabe der Stadtwerke wird spätestens in den nächsten Stunden der Brunnen wieder gefüllt.
Quelle: Bericht Pressesprecher Friedhelm Bechtel der Berufsfeuerwehr Augsburg

Samstag, 03.07.2010
Ort: Bochum
Am 02.07.2010 um 12:04 Uhr
Am Freitagmittag kam es durch brennende Baumpollen in einem Waldgebiet an der Talstraße in Höntrop zu einem Waldbrand.
Um 12:04 Uhr wurde die Feuerwehr Bochum von einer Passantin zu einem Waldgebiet an der Talstraße alarmiert. Dort sollten Baumpollen brennen. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges der Feuerwache Wattenscheid brannten entlang der Bahnlinie auf einer Fläche von 300 mal 70 Meter an mehren Stellen große Mengen Baumpollen sowie das Unterholz des Laubwaldes. Durch die Brände war ein Wohnhaus an der Talstraße gefährdet.
Aufgrund der Lage wurden weitere Tanklöschfahrzeuge aus Bochum sowie ein Großtanklöschfahrzeug aus Herne zur Einsatzstelle alarmiert. Mit drei Strahlrohren und einem Wasserwerfer konnten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern. Das Wohnhaus wurde ebenfalls mit einem Strahlrohr vor den Flammen geschützt. Nach wenigen Minuten war die Lage womit unter Kontrolle. Das Ablöschen der unzähligen Brand und Glutnester zog sich jedoch über mehrere Stunden hin. Aufgrund der schlechten Wasserversorgung musste dafür eine 700 Meter lange Schlauchleitung von der Höntroper Straße aus verlegt werden.
Neben der schlechten Erreichbarkeit machte den 50 Einsatzkräften auch die große Hitze zu schaffen. Zu deren Versorgung wurden mehrere Kisten Wasser zur Einsatzstelle gebracht.
Um 15:05 Uhr war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr wurde bei den Löschmaßnahmen auch durch die Löscheinheiten Eppendorf, Höntrop und Wattenscheid-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.
Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Hinweise der Feuerwehr Bochum aufgrund der hohen Temperaturen und der lang anhaltenden Trockenheit:
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Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – nutzen Sie nur ausgewiesene Grillplätze.
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Ebenso ist es verboten, in den Wäldern zu rauchen.
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Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
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Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden.
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Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen achtlos weg, es könnte zum Brennglaseffekt kommen.
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Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern und Grasflächen frei – sie sind wichtige Rettungswege. Beachten Sie unbedingt Park- und Halteverbote.
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Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Verhindern Sie Entstehungsbrände, unternehmen Sie Löschversuche, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen, und rufen Sie in jedem Fall die Feuerwehr zur Nachkontrolle.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bochum
Wohnungsbrand im Zooviertel, € 50.000,- Sachschaden
Samstag, 03.07.2010
Ort: Hannover
In der Kirchwender Straße, Zooviertel, kam es heute Morgen zu einem Wohnungsbrand im zweiten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses. Der Mieter galt zunächst als vermisst. Verletzt wurde niemand.
Um 09:07 Uhr meldeten eine Mitarbeiterin der Hausverwaltung des betroffenen Gebäudes sowie ein für eine Wohnungsräumung vor Ort befindlicher Gerichtsvollzieher einen Brand in einer Zweizimmerwohnung im zweiten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses in der Kirchwender Straße. Ersten Aussagen zu Folge sollte sich der Wohnungsinhaber noch in seiner Bleibe befinden. Aufgrund dieser Informationen wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt in Marsch gesetzt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die betroffene Wohnung stark verraucht. Umgehend drangen mehrere Trupps unter Atemschutz sowohl über den Treppenraum als auch über einen Balkon zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Räumlichkeiten ein.
Die Suche nach der mutmaßlich vermissten Person sowie nach dem Brandherd gestaltete sich aufgrund des Umstandes, dass nahezu in der gesamten Wohnung Gegenstände und Unrat in einer Höhe von rund 50 cm gelagert waren, zunächst schwierig. Der Brandherd konnte im weiteren Verlauf im Wohnzimmer ausfindig gemacht und dann gelöscht werden. Der Mieter hielt sich glücklicherweise nicht zu Hause auf. Er konnte von der Polizei in einem nahegelegenen Kaffee ausfindig gemacht werden.
Die Wohnung wurde abschließend durch die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und das Gebäude insgesamt mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Verletzt wurde niemand.
Die Einsatzsituation hatte jedoch eine 66-jährige Bewohnerin des Hauses derart aufgebracht, dass sie medizinisch betreut und anschließend vorsorglich in eine Klinik transportiert werden musste.
Die Brandursache wird derzeit von der Polizei ermittelt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 50.000,-€.
Eingesetzt waren 32 Einsatzkräfte von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr sowie zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover
Umgekippter Lastkraftwagen
Samstag, 03.07.2010
Ort: München
Freitag, 02. Juli 2010, 09.40 Uhr; Georg-Brauchle-R. / Hanauer Straße.
Gegen 09.30 Uhr wollte ein 35-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Kiessattelzug vom Georg-Brauchle-Ring in die Hanauerstraße abbiegen. Dabei kippte das Gespann um und fiel auf die Rechte Seite. Der Fahrer wurde dabei im Bereich der Beine unter der Kabine eingeklemmt und konnte das Führerhaus aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr München unterkeilten sofort das Fahrzeug um eine weitere Gefährdung des Fahrers auszuschließen. Das Notarztteam-Mitte versorgte zeitgleich den Fahrer und bereitete ihn auf die Befreiungsaktion vor. Mit zwei Hebekissen hoben die Einsatzkräfte die Kabine des LKWs hoch. Nach der Befreiung transportierte die Notarztbesatzung den Verletzten zur intensiveren Versorgung in den Schockraum einer Münchner Klinik. Um den umgefallenen Sattelzug wieder aufrichten zu können, musste nun zuerst der Aushub vom Auflieger auf drei weitere LKWs umgeladen werden. Dies erledigte die betroffene Firma, unterstützt durch einen anwesenden Radlader der Stadt München in Eigenregie. Mit einem Feuerwehrkran und einem Rüstwagen wurde der LKW auf seine Räder gestellt und auf einen nahegelegene freie Fläche gezogen. Beide Straßen waren für zwei Stunden zeitweilig komplett gesperrt, was eine erhebliche Verkehrsbehinderung verursachte. Ein Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Quelle: Branddirektion BF-München
Truppenübungsplatz Müschede entgeht nur knapp einem Wald- und Heidebrand
Samstag, 03.07.2010
Ort: Arnsberg
Teuer wird für eine Schülergruppe des Abschlussjahrgangs einer Hüstener Schule eine private Nachfeier ihres Schulabschlusses auf dem Müscheder Truppenübungsplatz. 8 bis 9 Jugendliche hatten in der warmen Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli auf einer Wiese des weitläufigen Geländes gezeltet und auf einem nahe gelegenen geschotterten Fahrweg verbotswidrig ein Lagerfeuer entzündet. Am nächsten Morgen brachen sie ihre Zelte ab und verließen den Lagerplatz, ohne das Feuer komplett zu löschen. Als zwei der Jugendlichen zurückkehrten, um die verbliebenen Hinterlassenschaften der Feier aufzuräumen, hatte ein aufmerksamer Spaziergänger bereits die Feuerwehr gerufen, die mit 2 Löschfahrzeugen der Neheimer Hauptwache und der Stadtteileinheit Müschede anrückte und die Reste des Lagerfeuers mit Hilfe des Schnellangriffs des Müscheder Löschfahrzeugs schnell ablöschte. Hierbei hatte die Jugendgruppe großes Glück, dass sich das Feuer nicht in das unmittelbar benachbarte und knochentrockene Wiesengras ausgebreitet hatte, was sehr schnell zu einem Großbrand hätte führen können! Die hinzu gerufene Polizei klärte die beiden Jugendlichen schließlich über ihr gefährliches und rechtswidriges Verhalten auf und leitete weitere Maßnahmen ein. Die Jugendlichen werden unter anderem die Kosten des Feuerwehreinsatzes zu tragen haben. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg weist anlässlich dieses Vorkommnisses noch einmal eindringlich darauf hin, dass seit dem 30. Juni für große Teile des Arnsberger Stadtgebietes auf Grund der anhaltenden Trockenheit die Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5 gilt und daher jegliche Art des offenen Feuers oder das Rauchen in Wäldern und anderen feuergefährdeten Bereichen strengstens verboten ist! Dieses Verbot gilt unabhängig von der jeweils geltenden Waldbrandgefahrenstufe laut Gesetz in der Zeit von März bis Oktober eines jeden Jahres. Unmittelbar vor diesem Einsatz hatte die Arnsberger Feuerwehr noch in einer Pressemitteilung auf die verschärfte Gefahrenlage im Stadtgebiet hingewiesen. Ein solch leichtsinniges Verhalten wie in diesem Fall kann schnell zu einem großen Schaden für Mensch, Tier und die Natur führen!
Eingesetzte Einheiten:
Hauptwache Neheim, Müschede, Wennigloh, Polizei
Quelle: Bericht/Fotos vom Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg Peter Krämer
Leerstehender Gebäudekomplex stark beschädigt
Samstag, 03.07.2010
Ort: Hannover
Gegen 20:10 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover durch mehrere Notrufe zu einem Feuer in der Strasse „Immengarten“ im Stadtteil List alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Erdgeschoss eines 2-geschossigen Gebäudekomplexes. Eine starke Rauchentwicklung war schon von weitem erkennbar, Flammen schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits aus mehreren zersprungenen Fenstern.
Durch mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten wurde die Brandbekämpfung von Innen- und Außen aufgenommen.
Ein 13-jähriger Junge wurde in einem Rettungswagen behandelt und später in das Kinderkrankenhaus auf der Bult transportiert. Er hatte Schnittverletzungen und eine Rauchvergiftung erlitten.
Um 20:40 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die erforderlichen Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle des gesamten Gebäudekomplexes erstreckte sich bis 21:25, dann konnte die Einsatzstelle an die Polizei für die weiteren Ermittlungen übergeben werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 11 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover
Brennendes Gerümpel setzt Fassade in Brand
Montag, 28.06.2010
Ort: Hannover
Im Henckellweg (Stadtteil Ricklingen) kam es heute Nachmittag im Durchgang eines Mehrfamilienhauses zu einem Gerümpelbrand. Dabei wurde die Fassade des Wohnblocks stark beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.
Um 13:34 Uhr wurde der Gerümpelbrand der Feuerwehr Hannover gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Flammen bereits auf die Fassade des Wohnhauses übergegriffen. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen zeitgleich zur Erkundung der betroffenen Wohnungen vor. In den Wohnungen befanden sich glücklicherweise keine Menschen. Zeitgleich konnte das Feuer mit zwei C-Rohren schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden.
Anschließend wurde mit Hilfe einer Drehleiter die Dämmung der Fassade entfernt und die Restablöschung vorgenommen. Zum Schluss wurden die betroffenen Bereiche mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Die Brandursache ist noch unklar. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen.
Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr beläuft sich der Sachschaden auf ca. 20.000,-€.
Im Einsatz waren insgesamt 12 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit zusammen 30 Einsatzkräften. Um 14:35 Uhr war dieser Einsatz beendet.
Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover
Montag, 28.06.2010
Ort: Bochum
Am 28.06.2010 um 05:04 Uhr
Durch das Piepsen eines Rauchmelders wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag die Bewohner eines Mehrfamilien-Wohnhauses in der Monstadtstraße in Bochum Wattenscheid aufgeweckt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Bochum gegen 05.20 Uhr brannte es im Kinderzimmer der Wohnung im 1. Obergeschoss. Durch den Alarmton des Rauchmelders geweckt, konnte der Vater mit den beiden Söhnen noch rechtzeitig die Wohnung verlassen. Das Kinderzimmer brannte vollständig aus. Das Feuer selbst konnte recht schnell von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr abgelöscht werden. Die drei Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vorsorglich in das Krankenhaus zur Beobachtung gebracht. Die genaue Brandursache und Schadenshöhe wird von der Kriminalpolizei ermittelt. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern hin. Ohne einen Rauchmelder wäre dieser Brand nicht so "glimpflich" abgelaufen.
Quelle: Pressemitteilung Feuerwehr Bochum
Wohnhaus nach Kellerbrand unbewohnbar
Montag, 28.06.2010
Ort: München
Montag, 28.06.2010; 03:20; Pfitznerstraße.
Anwohner bemerkten in den frühen Morgenstunden leichten Rauch im Treppenhaus eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses in der Pfitznerstraße, woraufhin sie die Feuerwehr alarmierten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr München erkannten am Einsatzort sofort, dass es sich um einen Kellerbrand mit massivster Verrauchung des kompletten Treppenhauses handelte. Zeitgleich gingen Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor und begannen mit der Personenrettung. Da das Treppenhaus aufgrund der Verrauchung absolut unpassierbar war, wurden die 19 Bewohner des Hauses über eine Drehleiter und tragbare Leitern der Feuerwehr gerettet und verblieben erst mal in einem Großraumrettungswagen. Eine Person mußte durch den Rettungsdienst mit einer leichten Rauchgasinhalation in eine Münchner Klinik transportiert werden. Schnell stellte sich, nach der erfolgreichen Brandbekämpfung und der Entrauchung des Treppenhauses mittels Hochleistungslüfter heraus, dass eine weitere Bewohnung des Hauses nicht mehr möglich war. Daraufhin unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bewohner dabei die wichtigsten Habseeligkeiten aus ihren Wohnungen zu holen. Die meisten Bewohner konnten bei Freunden und Bekannten einen Unterschlupf finden. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr wird von einem Sachschaden von mindestens 100.000 € ausgegangen. Das Fachkommissariat K13 ermittelt zur Brandursache.
Quelle: Branddirektion BF-München
Montag, 28.06.2010
Ort: Bad Mühllacken ( Österreich )
Am 27.6. wurde die FF Bad Mühllacken um 15:32 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand in einem Wald entlang der Landshaager Bezirksstraße alarmiert, ebenso die weiteren 4 Feuerwehren der Gemeinde Feldkirchen/D. (FF Landshaag, FF Feldkirchen, FF Mühldorf, FF Lacken). Die Kameraden, die gerade Aufbauarbeiten für das kommendes Wochenende stattfindende Fest auf der Badewiese erledigten, konnten unmittelbar nach Verstummen der Sirene mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Rüstfahrzeug in voller Besetzung ausrücken. Am Einsatzort, der sich im Gemeindegebiet von St. Martin i. Mkr. befand, stellte sich die Lage wie folgt dar: Ein Hütte stand mitten im Wald in Vollbrand, der bereits auf die umliegenden Bäume übergegriffen hatte. Zudem drohte von einer in der Hütte gelagerten Gasflasche Exlposionsgefahr. Aus sicherer Deckung nahm ein Atemschutztrupp der FF Bad Mühllacken den Löschangriff vor, ebenso ein Trupp der FF St. Martin. Die weiteren Feuerwehren stellten die Wasserversorgung sicher und leiteten den Verkehr an der Einsatzstelle vorbei. Der Löscherfolg stellte sich sehr schnell ein und die Gefahr eines Ausbreitens des Feuers auf den umliegenden Wald war bald gebannt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich weiter auf das Kühlen der Gasflasche und das Abschlöschen von immer wieder aufflammenden Glutnestern. Laufende Temperaturmessungen zeigten, dass von der Gasflasche keine Gefahr mehr ausging, dennoch wurde sie vorsichtshalber zur weiteren Kühlung in einen angrenzenden Fischteich gelegt.
Um 16:45 Uhr rückten die Feuerwehren der Gemeinde Feldkirchen/D. wieder ein. Die FF St. Martin blieb noch an der Einsatzstelle und half bei den polizeilichen Ermittlungen und weiteren Nachlöscharbeiten.
Quelle: Bericht und Fotos von der Freiwillige Feuerwehr Bad Mühllacken
Kellerbrand mit Evakurierung aufgrund von Explosionsgefahr
Montag, 28.06.2010
Ort: Thedinghausen - (Landkreis Verden)
Am Mittag wurden die Feuerwehren Thedinghausen und Holtorf-Lunsen-Werder zu einem gewöhnlichen Kellerbrand alarmiert, bei dem eine Person vermutlich eine Rauchvergiftung zugezogen hat. Vor Ort stellten die Kräfte fest, dass es in einem Gebäude, in dem mehrere Wohneinheiten vorhanden sind zu einem Kellerbrand gekommen war und es unklar war, ob sich noch eine weitere Person im Gebäude befand. Daraufhin begannen die Trupps zum Teil unter umluftunabhängigem Atemschutz mit der Personensuche. Kurze Zeit später stand aber fest, dass die Person sich nicht im Gebäude aufhielt und es konnte mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Der Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung musste zeitgleich vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Ein Trupp begann ebenfalls unter umluftunabhängigem Atemschutz mit der Brandbekämpfung und von aussen wurde dieser Angriff durch ein Kellerfenster mit einem Schaumrohr unterstützt. Doch während dieser Maßnahmen schlug ein Warngerät Alarm, dass im Bereich des Kellers eine Explosionsgefahr gegeben sein könnte. Aufgrund dieser Tatsachen wurde der Trupp aus dem Innenangriff zurückgezogen und die Evakuierung der umliegenden Häuser veranlasst.
Aufgrund dieser Veränderung der Lage war es nun erforderlich weitere Kräfte vor Allem von Polizei und Rettungsdienst hinzu zu ziehen. Die SEG Verpflegung und Betreuung richteten eine Sammelstelle ein und die Polizei und Feuerwehrkräfte begannen bei den hochsommerlichen Temperaturen mit der Evakuierung. Ein zwischenzeitlich alarmierter Mitarbeiter des Stromversorgers kappte vorsorglich die Stromversorgung des gesamten Gebäudes und ein Mitarbeiter des Gasversorgungsunternehmen berichtete dann, dass in dem Gebäude keine Gasanschlüsse mehr vorhanden seien, aber vorsorglich wurde mittels der Gerätschaften aus dem zwischenzeitlich ebenfalls alarmierten GW- Mess der Kreisfeuerwehr, der beim Gefahrgutzug in Achim stationiert ist, weitere Messungen durchgeführt. Die zunächst noch positiv ausfielen.
Nach einiger Zeit konnte mittels weiterer Messungen keine Explosionsgefahr mehr nachgewiesen werden und eine Überprüfung des Kellerraumes mit der Wärmebildkamera des GW-Mess ergab noch einige sehr heiße Gegenstände im Kellerraum, die auf dem Löschwasser trieben diese wurden mittels Schaum endgültig abgelöscht.
Du nun keine weitere Gefahr mehr für die umliegenden Gebäude bestand konnten die Anwohner, die vom DRK versorgt wurden, gerade noch pünktlich zum Achtelfinalspiel der deutschen Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika in ihre Wohnungen bzw. Häuser zurückkehren.
Hervorzuheben bleibt, dass alle Evakuierten hervorragend mitarbeiteten, sich rasch und besonnen zur Sammelstelle begaben und Verständnis für die Maßnahmen entgegenbrachten und zum Abschluss den Einsatzkräften für Ihren Einsatz sogar dankten.
Vor Ort machten sich auch der Kreisbrandmeister, einer seiner Stellvertreter und der stellvertretende Gemeindebrandmeister ein Bild von der Lage.
Warum sich in dem Kellerraum explosionsfähige Gase nachweisen ließen ist zur Zeit noch unklar, es könnte sich dabei jedoch auch um Verbrennungsprodukte gehandelt haben, die von den Messgeräten erfasst wurden.
Für die Dauer des Einsatzes musste die Syker Straße (L354) voll gesperrt werden. Die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Schadensursache und -höhe aufgenommen.
Quelle: Pressemitteilung von Martin Köster Kreisfeuerwehr Verden
Quelle: Fotos von KFV/Buhrke, KFV/Köster
