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Brand in einem Reihenhaus

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Heikendorf Kreis Plön (SH)


Am frühen Sonntagnachmittag kam es zu einem Brand in einem Reihenhaus im Heikendorfer Ortsteil Altheikendorf. Personen kamen nicht zu Schaden, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Gegen 13:45 Uhr alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle in Kiel die Freiwillige Feuerwehr Altheikendorf, ein Anrufer meldete einen Gebäudebrand. Vor Ort erkundete der Einsatzleiter einen voll entwickelten Brand eines Wohnzimmers, die Scheiben waren bereits geplatzt, Nachbarn unternahmen mit Gartenschläuchen erste Löschversuche. Sofort begann ein Trupp unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung. Zur Unterstützung wurde die Freiwillige Feuerwehr Neuheikendorf nachalarmiert. Nach 30 Minuten war das Feuer gelöscht. Anschließend wurde das Gebäude durch einen weiteren Atemschutz-Trupp mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester abkontrolliert sowie mittels Überdruckbelüftungsgerät von Rauchgasen befreit.
Der Bewohner war nicht im Haus, er wird von der Polizei informiert.

Zu Brandursache und Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Im Einsatz waren:
FF Altheikendorf mit Einsatzleitwagen (ELW), Löschgruppenfahrzeug (LF 20), Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) sowie 13 Kräften


FF Neuheikendorf mit Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF 20/16), Löschgruppenfahrzeug (LF 8), Mannschaftstransportwagen (MTW) sowie 20 Kräften


Rettungsdienst Kreis Plön mit 1 Rettungswagen (RTW) sowie 2 Kräften

Polizei mit 1 Funkstreifenwagen sowie 2 Kräften und Kriminalpolizei mit 1 PKW sowie 2 Kräften

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Altheikendorf


Wasserrohrbruch

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Heikendorf Kreis Plön (SH)

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Hausanschlußleitung einer stillgelegten Gärtnerei zu einem Wasserrohrbruch. Die gegen 07:30 Uhr alarmierten Kameraden konnte den zugehörigen Schieber erst zusammen mit dem nachalarmierten Notdienst der Heikendorfer Gemeindewerke identifizieren und schließen. Das austretende Wasser lief in einen Entwässerungsgraben, die angrenzenden Wohngebäude waren nicht betroffen.

Im Einsatz waren:

FF Altheikendorf mit Einsatzleitwagen (ELW), Löschgruppenfahrzeug (LF 20) sowie 8 Kräften
Polizei mit 1 Funkstreifenwagen sowie 2 Kräften
Gemeindewerke Heikendorf mit 1 Fahrzeug und 1 Kraft

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Altheikendorf


Großbrand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle fordert Stadtfeuerwehr Verden

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Verden Landkreis Verden ( NI )

 

Seitdem am Donnerstag Sturmtief Xavier über den Landkreis Verden hinweg zog, rückten die acht Ortsfeuerwehren der Stadt Verden bis zum Samstagabend zu rund 150 sturmbedingen Einsätzen aus. In der Nacht zu Sonntag dann wurden die Einsatzkräfte erneut bei einem Vollbrand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle an der B215 in Verden gefordert.

 

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte weithin einen starken Feuerschein sowie eine entsprechende Rauchentwicklung wahrnehmen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stand eine landwirtschaftliche Lagerhalle in Vollbrand, so dass umgehend Großalarm für die Stadtfeuerwehr Verden ausgelöst wurde. Der Gebäudebrand umfasste zu diesem Zeitpunkt bereits die rund 300 eingelagerte Rundballen und drohte sich weiter auszubreiten.

 

Umgehend wurde ein massiver Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden vorgenommen. So konnten der zu Beginn herrschende Funkenflug sowie die mehrere Meter in den Nachthimmel ragenden Flammen rasch niedergeschlagen werden. Die Nachlöscharbeiten dagegen werden sich bis weit den in den Sonntag hineinziehen, da die eingelagerten Heuballen mühselig auseinander gezogen und abgelöscht werden müssen. Unterstützung fanden die Einsatzkräfte dabei von einem Bagger und einem Radlader.

 

Rund 150 Einsatzkräfte waren seit Mitternacht im Einsatz um den Brand zu bekämpfen. Dabei kamen die Ortsfeuerwehren Dauelsen, Eissel, Eitze, Hönisch-Hutbergen, Verden und Walle zum Einsatz. Das THW Verden war ebenfalls vor Ort und leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus, um die Löscharbeiten so zu erleichtern. Das DRK war zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort ebenso wie die Polizeiinspektion Verden/Osterholz. Diese begutachtete noch in der Nacht das Brandobjekt und nahm weitere Ermittlungen zur Brandursache sowie Schadenshöhe auf.

 

In der Nacht kam es zu Verkehrsbehinderungen an der Einsatzstelle, da zu Beginn der Löscharbeiten unter anderem die B215 voll gesperrt werden musste. Massiver Funkenflug gefährdete einerseits den Straßenverkehr, andererseits aber mussten umfangreiche Schlauchleitungen zur Einsatzstelle verlegt werden um die Wasserversorgung dieser sicherstellen zu können.

 

Während des langwierigen Einsatzes versorgte die Verpflegungsgruppe der Stadtfeuerwehr Verden die eingesetzten Kräfte mit Getränken sowie Speisen. Großer Dank geht dabei auch an ein nahegelegenes Bauunternehmen, welches den Einsatzkräften die sanitären Anlagen sowie Aufenthaltsräume zur Verfügung stellte.

 

NACHTRAG 14:00 UHR

Die Sperrung der B215 konnte gegen 07:30 Uhr wieder komplett aufgehoben werden, ebenso in der Memelstraße. Die Lage vor Ort war soweit unter Kontrolle, dass nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden mussten. Ein Großteil der Einsatzkräfte verließ die Einsatzstelle dann um 08:00 Uhr, nachdem die mehrere hundert Meter Schlauchleitungen zur Wasserversorgung der Einsatzstelle zurückgebaut waren. Die letzten Einsatzkräfte rückten schließlich um kurz vor 12:00 Uhr ab.

 

Um 13:20 Uhr wurden bei einer Nachkontrolle erneut einige Glutnester gefunden, die durch die Ortsfeuerwehr Verden abgelöscht wurden. Dazu wurde das gesamte Heu durch die Einsatzkräfte erneut durchnässt um ein weiteres Wiederaufflammen zu verhindern.

 

HINTERGRUNDINFORMATIONEN:

Brände von Heu- und Strohballen sind schwierig bis gar nicht löschbar, da die Ballen mit sehr hohem Druck gepresst werden. Dieses in Verbindung mit der sehr feinfaserigen Struktur von Heu und Stroh hindert Wasser daran tiefer einzudringen - es perlt aufgrund der Oberflächenspannung einfach ab. Sogenanntes Netzmittel, also Wasser bei dem die Oberflächenspannung aufgelöst wurde, wirkt diesem entgegen - ist jedoch gegen den hohen Pressdruck ebenfalls nicht wirksam. Aus diesem Grund erstrecken sich die Nachlöscharbeiten bei Heu- und Strohbränden oft über mehrere Tage.

 

Quelle: Bericht Dennis Köhler

Quelle: Bilder von KFV/Köhler, Feuerwehr Verden/Voigt


Verkehrsunfall an Bahnübergang; 2 Verletzte

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Hennef ( NRW)

 

Ein Verkehrsunfall ereignete sich in den Abendstunden des 06.10.2017 Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf dem Bahnübergang Bröltalstraße.

 

Ein PKW war bei einem Wendemanöver in den Gleiskörper geraten und wurde von einem Güterzug, der in Richtung Eitorf unterwegs war, erfasst. Bei dem Unfall wurde der 56jährige Fahrer leicht und die 52jährige Beifahrerin schwer verletzt.

 

Die beiden Insassen wurden in dem völlig zerstörten Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr sorgte für einen Zugang zu den Personen, indem Fahrzeugscheiben ausgebaut wurden und half bei der Rettung. Es wurde u.a. ein Spineboard eingesetzt.

 

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurde die Autobatterie abgeklemmt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgenommen. Darüber hinaus unterstützte die Feuerwehr die Polizei bei der Unfallaufnahme und Absicherung der Einsatzstelle, u.a. durch die Ausleuchtung der Einsatzstelle über die Drehleiter. 27 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

 

Im Einsatz waren: Feuerwehr Hennef mit den Löschzug Hennef, Polizei, Bundespolizei, 2 RTW, Notarzt, Notfallmanager der DB

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hennef


Brand in Zahnarztpraxis

 

Montag, 09.10.2017

Ort: München ( BY)

 

Samstag, 7. Oktober 2017, 21.53 Uhr; Hedwig-Dransfeld-Straße

 

Am Abend ist ein Elektroverteilerkasten in einer Zahnarztpraxis, vermutlich wegen eines technischen Defektes, in Brand geraten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen mit Atemschutz und einem C-Rohr in die dicht verrauchten Praxisräume im Erdgeschoss vor. Als sie auf den brennenden Verteilerkasten trafen, entschieden sie sich zum Ablöschen einen CO²-Löscher zu verwenden. Anschließend mussten die Räume aufwendig belüftet werden. Die restlichen Bewohner des vierstöckigen Gebäudes waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, sie hatte selbstständig und diszipliniert das Gebäude verlassen. Wegen der offenen Bauweise hatte sich der Ruß in der kompletten Praxis verteilt. Die hochwertige medizinische Ausrüstung dürfte durch den Rußniederschlag schwer in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Deshalb schätzt die Feuerwehr einen Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Küchenbrand in Berg am Laim

 

Montag, 09.10.2017

Ort: München ( BY)

 

Samstag, 7. Oktober 2017, 18.11 Uhr; Kreillerstraße

 

Beim Zubereiten des Abendessens ist am Samstagabend die Küche in einem Reihenhaus in Berg am Laim in Flammen aufgegangen. Mutter und Sohn hatten sich beim Entdecken des Brandes absolut richtig verhalten. Sie schlossen die Küchentür, stellten den Strom ab, alarmierten die Feuerwehr und verließen das Haus. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr ging in das Haus vor und löschte die brennende Dunstabzugshaube und die Hängeschränke mit einem C-Rohr ab. Anschließend wurde der Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus dem Gebäude gedrückt. Die restlichen Räumlichkeiten des Hauses sind weiterhin nutzbar, weil die Küchentür durch die Bewohner geschlossen worden war. Der Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


RTW in Unfall verwickelt

 

Montag, 09.10.2017

Ort: München ( BY)

 

Samstag, 7. Oktober 2017, 10.04 Uhr; Lortzingstraße

 

Am Samstagvormittag ist ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes im Kreuzungsbereich Lortzingstraße und Joseph-Felder-Straße mit einem Mercedes SUV aus Bad Tölz zusammengestoßen. Der Rettungswagen war mit Sondersignal zu einem Notfall unterwegs.

 

Beim Zusammenstoß kippte der RTW auf die Seite. Beide Fahrzeuge waren mit je zwei Personen besetzt, die alle die Unfallfahrzeuge selbständig verlassen konnten. Glücklicherweise hatte sie alle sich nur leicht verletzt.

 

Damit die stark frequentierte Kreuzung schnell wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte, stellten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das umgekippte Fahrzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens wieder auf die Räder. Nach gut einer Stunde konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen.

 

Das Unfallkommando der Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Einsatzreicher Freitag mit 2 Verkehrsunfällen

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Bergisch-Gladbach ( NRW )

 

Am 06.10.2017 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach zu mehreren Einsätzen gerufen, wo das umfangreiche Repertoire der Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Brandschutz gefordert wurde.

 

12:56 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Schildgen – Zum Waschbach

 

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Nord wurden eingesetzt, nachdem ein Rauchmelder in einer Wohnung in Schildgen ausgelöst hatte. Ein Nachbar verständigte die Feuerwehr. Aufgrund eines erneuten Anrufes konnte der Einsatz noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.

 

16:43 Uhr – Gefahrgut 1 – BAB 4 Fahrtrichtung Olpe

 

Die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache Süd wurden von der Polizei zur Unterstützung angefordert, nachdem ein LKW auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Olpe zwischen den Anschlussstellen Bensberg und Moitzfeld aufgrund eines Defektes eine größere Menge Öl verloren hatte. Zusätzlich wurde der Gerätewagen Gefahrgut der Feuer- und Rettungswache Nord nachalarmiert und eingesetzt. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr abgesichert und die Ölspur mittels Bindemittel abgestreut. Es kam im Berufsverkehr auf der BAB 4 zu erheblichen Behinderungen.

 

17:37 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Heidkamp - Bensberger Straße Ecke Am Rübezahlwald

 

Auf der Bensberger Straße in Höhe der Einmündung Am Rübezahlwald im Stadtteil Heidkamp kam es laut dem Melder zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einer Fahrradfahrerin. Entgegen der ersten Meldung war die Fahrradfahrerin glücklicherweise nicht unter dem Bus eingeklemmt, wurde aber schwer verletzt. Eingesetzt wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswache Nord und Süd, der Rettungswagen der Rettungswache West sowie als Notarztzubringer der am Flughafen Köln/Bonn stationierte Rettungshubschrauber Christoph Rheinland. Nach der notärztlichen Versorgung wurde die schwer verletzte Patientin mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht.

 

20:58 Uhr – Hilfe 3 – Stadtteil Refrath - KVB-Haltestelle Refrath (Wickenpfädchen)

 

Von der KVB-Leistelle Köln wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein Unfall mit Personenschaden an der Haltestelle Refrath gemeldet. Eine Person solle sich unter der Straßenbahn befinden. Aufgrund der Meldung wurden die beiden hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswachen Süd und Nord, der ehrenamtliche Löschzug Refrath sowie Rettungsdienst und Notarzt an die Einsatzstelle alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte konnten nach einer ersten Erkundung eine Person ca. 8-10 Meter hinter der Zugspitze unter der Bahn zwischen den Gleisen ausmachen. Die männliche Person war augenscheinlich schwer verletzt aber ansprechbar. In Zusammenarbeit mit der KVB wurde der Fahrdraht im Unfallbereich stromlos geschaltet. Die Feuerwehr übernahm die Erdung des Fahrdrahtes vor und hinter der Bahn und bereitete parallel die technische Rettung der Person vor. Der ebenfalls alarmierte Leitungsdienst (A-Dienst) der Feuerwehr übernahm die rückwärtige Koordinierung der Einsatzstelle und alarmierte den ehrenamtlichen Löschzug Stadtmitte zur Wachbesetzung der verwaisten Feuer- und Rettungswache Nord und zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet nach. Mittels hydraulischen Rettungsgeräten wurde die Bahn angehoben und zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr Bergisch Gladbach konnten die rettungsdienstliche Erstversorgung unter der Bahn fortführen. In Abstimmung mit dem Notarzt konnte die verunfallte Person gegen 21:30 Uhr mit lebensgefährlichen Verletzungen unter der Bahn befreit werden und in ein Krankenhaus der Maximalversorgung verbracht werden. Im Verlauf der technischen Rettung wurden die Fahrgäste sowie der Fahrer der Straßenbahn durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Zwei Personen wurden ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr unterstützte im Anschluss die Kollegen der Polizei bei der Unfallaufnahme. Der Einsatz war gegen 23:30 Uhr beendet. Der parallel alarmierte Rüstzug der Berufsfeuerwehr Köln wurde nicht eingesetzt.

 

03:34 Uhr – Feuer 2 – Stadtteil Gronau – Dünnhofsweg

 

Ein Anrufer meldete über Notruf 112 den laut schrillenden Warnton eines Rauchmelders. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache Nord verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung und stellten eine leichte Verrauchung fest. Schnell konnte die Ursache in der Küche der Wohnung ausgemacht werden. Das angebrannte Kochgut wurde ins Freie verbracht und die Wohnung gelüftet. Die Wohnung konnte an den Bewohner schnell wieder übergeben werden. Der Einsatz war um 3:50 Uhr beendet.

 

Eingesetzte Einheiten

Wache Süd, LZ Stadtmitte, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), A-Dienst (Leitungsdienst), Wache Nord, B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst), LZ Refrath

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bergisch-Gladbach


Rauchentwicklung in einem Hochhaus in Bogenhausen

 

Montag, 09.10.2017

Ort: München ( BY)

 

Donnerstag, 05. Oktober 2017, 11.07 Uhr; Arabellastraße

 

Nach dem Einlaufen einer automatischen Brandmeldeanlage eines Hochhauses in der Integrierten Leitstelle München kam es zu einem Großaufgebot der Feuerwehr.

 

Schon während der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte darüber informiert, dass es sich tatsächlich um eine Rauchentwicklung im Gebäude handelt. Ein, mittlerweile in der Integrierten Leitstelle eingegangener Notruf, bestätigte die Auslösung der Brandmeldeanlage. Diese Information gab der Disponent an die anfahrenden Kräfte weiter. Auch ein Mitarbeiter einer Firma, welcher zu dem Zeitpunkt mit der Wartung der Anlage beschäftigt war, bemerkte eine Unstimmigkeit und ging zu dem ihm angezeigten Bereich. Dieser befand sich im ersten Untergeschoss. Als die alarmierten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen wurden sie von dem Mitarbeiter der Wartungsfirma bereits auf der Strasse erwartet. Er informierte den Einsatzleiter über den genauen Standort der Rauchentwicklung. Ein sogenannter Stosstrupp ging in das erste Untergeschoss vor. Dort konnten sie auch schnell die Ursache für die Rauchentwicklung feststellen. In einem Lüftungsschacht war ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte schnell mit Hilfe eines Kleinlöschgerätes und einem Wandhydranten gelöscht werden. Zeitgleich kontrollierten weitere Kräfte das Gebäude. Um den Brandrauch aus dem ersten Kellergeschoss zu entfernen kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Noch während den Entlüftungsmaßnahmen wurden die Einsatzkräfte über eine weitere Gefahrenmeldung im 19. Obergeschoss des Gebäudes informiert. Dort befindet sich eine Klinik mit 85 Betten in der Gas ausströmen soll. Ein weiterer Trupp ging mit Messgeräten in das gemeldete Stockwerk. Nach kurzer Zeit konnte dort Entwarnung geben werden. Alle Messungen waren negativ. Aufgrund der Wetterlage war Brandrauch nach oben gedrungen und leicht wahrnehmbar. Weder Patienten, noch Personal mussten die Klinik verlassen. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet. Wie es zu dem Brand in den Lüftungskanal kam wird durch zuständige Fachkommissariat der Polizei ermittelt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Gerüstplane auf Straßenbahnoberleitung

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Augsburg ( BY)

 

Am Mittag den 05.10.2017 gegen 13:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg zur Frauentorstraße gerufen. Durch den starken Wind löste sich eine Gerüstplane und wehte auf die Oberleitungsabspannungen der Straßenbahn. Vermutlich hätte die Plane auch die Spannungsführende Oberleitung erreichen können. Die Plane wurde von Mitarbeitern der Stadtwerke und der Berufsfeuerwehr Augsburg gesichert bzw. teilweise entfernt.

 

Es kam zu nicht nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

Quelle: Pressemitteilung und Bild von der Feuerwehr Augsburg


LKW überfährt Radfahrerin

 

Montag, 09.10.2017

Ort: München ( BY)

 

Mittwoch, 04. Oktober 2017, 15.33 Uhr; Richard-Strauß-Straße

 

Heute Nachmittag kam es im Stadtteil Bogenhausen zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer Fahrradfahrerin und einem Lastwagen. Aus bisher ungeklärter Ursache wurde die zirka 70-jährige Radfahrerin von dem LKW-Fahrer erfasst und unter der Vorderachse eingeklemmt. Passanten setzten umgehend einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle ab. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten fest, dass sich die Dame mit ihrem Fahrrad quer unter der Vorderachse verkeilt hatte. Als erste Entlastung, zersägten die Feuerwehrleute mit der Säbelsäge das Fahrrad in drei Teile und entfernten es. Anschließend hoben sie den tonnenschweren LKW mit speziellen Lufthebern an und befreiten die Patientin schonend und achsengerecht.

 

Die Besatzungen des Notarztwagen Mitte und des Rettungswagen der Malteser führten die medizinische Erstversorgung an der Einsatzstelle durch. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde die, immer ansprechbare Rentnerin in einen Münchner Schockraum transportiert.

 

Der Lenker des LKW wurde von gesondert ausgebildeten Feuerwehrmännern betreut. Während den Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme kam es im betroffenen Bereich zu schweren Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Wohnungsbrand; Alarmstufenerhöhung

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Hennef ( NRW)

 

Ein Wohnungsbrand ereignete sich am 04.10.2017 in Hennef-Uckerath. Gebrannt hatte es in einem Abstellraum einer Wohnung im DG eines Wohn- und Geschäftshauses. Die Wohnung wird von einer 5köpfigen Familie bewohnt. Zur Zeit des Brandereignisses war nur ein Sohn (Jugendlicher) zu Hause. Er zog sich bei dem Feuer eine Rauchgasintoxikation zu und wurde per Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht. Sonst wurde bei dem Schadensereignis niemand verletzt. Zur frühzeitigen Warnung haben Rauchmelder beigetragen; diese alarmierten die Bewohner rechtzeitig, so dass alle Bewohner bereits vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude verlassen hatten.

 

Auf Grund der unklaren Lage und der Tageszeit ließ der Einsatzleiter frühzeitig die Alarmstufe von „B3“ (Einsatz für einen Löschzug) auf „B4“ (Einsatz für 2 Löschzüge) erhöhen.


Somit waren die Löschzüge Uckerath und Hennef, der Tagesalarm sowie die Löschgruppen Stadt Blankenberg und Söven vor Ort.

 

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr ein C-Rohr im Innenangriff ein. Ein weiteres C-Rohr wurde außerhalb des Gebäudes eingesetzt: damit wurde brennender Hausrat, der von der Feuerwehr aus dem Fenster befördert wurde, abgelöscht.

 

Ein drittes C-Rohr wurde zur Sicherung der rückseitigen Bebauung in Bereitstellung vorgehalten; es musste jedoch nicht mehr eingesetzt werden.

 

Zur Brandbekämpfung gingen insgesamt 8 Feuerwehrleute (nacheinander) unter Atemschutz vor. Zur Lokalisierung von Glutnestern wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Ferner wurde das Gebäude überdruckbelüftet.

 

Auf Grund des Brandes ist die Wohnung im DG erstmal nicht mehr bewohnbar; auch die Wohnung im 1. OG wurde durch die Löschmaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen und kann nicht mehr bewohnt werden. Um die anderweitige Unterbringung der beiden Familien kümmert sich das Ordnungsamt.

 

Während der Löschmaßnahmen war die Westerwaldstraße ab Schreinersbitze bis zum Siegtal voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um.

 

Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt; Brandursachenermittler der Kripo ermitteln.

 

Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Markus Henkel. 57 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

 

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Hennef mit den Löschzügen Uckerath und Hennef, Löschgruppen Stadt Blankenberg und Söven, Tagesalarm, RTW und KTW des DRK, Polizei, OA

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hennef


Feuer im Hochhaus schnell gelöscht

 

Montag, 09.10.2017

Ort: Hannover ( NI )

 

In einem Wohnhochhaus im Stadtteil Bemerode brannte Sperrmüll im zehnten Obergeschoss. Bewohner aus drei Geschossen mussten das Haus während der Löscharbeiten kurzzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand.

 

Am Morgen den 04.10.2017 gegen 07:18 Uhr meldeten Bewohner aus dem siebten Obergeschoss eines Hochhauses inder Arnecampstraße der Feuerwehr Hannover eine leichte Rauchentwicklung. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuer- wehr Bemerode und einen Rettungswagen.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr war in den Geschossen über dem siebten Obergeschoss eine zunehmende Sichtbehinderung durch Brandrauch feststellbar. Sofort informierten Einsatzkräfte die Bewohner der oberen drei Geschosse und forderten diese zum Verlassen des Gebäudes auf. Parallel erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte u.a. einen weiteren Löschzug der Berufsfeuerwehr an. Zwei Atemschutztrupps der Feuerwehr drangen bis in das unbewohnte zehnte Obergeschoss vor und lokalisierten den Brandherd in einem Hauswirtschaftsraum. Nachdem dieser gewaltsam aufgebrochen war, löschten die Einsatzkräfte brennenden Sperrmüll mit Wasser. Um 08:08 Uhr war das Feuer vollständig aus. Anschließend lüftete die Feuerwehr die oberen Geschosse mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten. Die 18 evakuierten Bewohner blieben alle unverletzt und konnten anschließend wieder in ihre Wohnungen zurück.

 

Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 10.000 Euro. Zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Die Feuerwehr Hannover war mit 12 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover

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