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Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?“

 

Dienstag, 30.01.2018

Ort: München (BY)

 

Dienstag, 30. Januar 2018, 4.44 Uhr; Goethestraße

 

Zu einem eher außergewöhnlichem Einsatz wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache am frühen Dienstagmorgen alarmiert. Kurz vor fünf Uhr hörten Goethestraße Hilfeschreie und meldeten dies der Einsatzzentrale der Polizei. Schnell fanden Einsatzkräfte die Ursache des nächtlichen Hilfegesuchs. Ein 22-jähriger Amerikaner wollte von der Goethestraße in einen Innenhof gelangen. Dazu versuchte der stark alkoholisierte Mann durch ein bereits geöffnetes Eisentor aus Gitterstäben hindurchkriechen. Anfänglich gelang ihm das auch sehr gut, dann jedoch blieb er an der Hüfte stecken. Es ging nichts mehr, weder vor noch zurück. Somit wurde ein Fahrzeug der Feuerwehr zur Unterstützung angefordert. Aufgrund der spärlichen Bekleidung des Mannes war er schon sehr stark unterkühlt. Deshalb entschieden sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr für eine gewaltsame Öffnung der Gitterstäbe. Der Rettungsspreizer wurde eingesetzt. Im Nu waren die Gitterstäbe aufgebogen. Gleichzeitig wurde der stark unterkühlte Patient von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und anschließend in eine Münchner Klinik eingeliefert.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Verkehrsunfall zweier PKW in Ramersdorf

 

Samstag, 27.01.2018

Ort: München (BY)

 

Samstag, 27.01.2018, 11.55 Uhr; Innsbrucker Ring

 

Ein Verkehrsunfall mit zwei PKW hat sich heute Mittag an der Kreuzung Innsbrucker Ring und Rosenheimer Straße ereignet. Gegen zwölf Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall in Ramersdorf gerufen. Zwei PKW, ein Mitsubishi Lancer und Peugeot 107 stießen im Kreuzungsbereich Innsbrucker Ring und Rosenheimer Straße zusammen. Die 42-jährige Fahrerin des Peugeot wurde von den Einsatzkräften schonend aus dem Auto befreit. Im Notarztwagen Mitte wurde Sie versorgt und anschließend mit mittelschweren Verletzungen in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Der Fahrer und die Beifahrerin des Mitsubishi konnten den PKW selbstständig verlassen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Bayrischen Roten Kreuzes betreute beide und transportierte sie zur Abklärung ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus. Die Einsatzkräfte sicherten beide PKW und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Außerdem sperrten sie den Unfallort großräumig ab. Dadurch kam es im diesem Bereich zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Das Unfallkommando der Polizei hat die Untersuchung des Unfallhergangs aufgenommen. Zur Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Rauchentwicklung in S-Bahntunnel

 

Freitag, 26.01.2018

Ort: München (BY)

 

Freitag, 26. Januar 2018, 9:31 Uhr; Neuhauser Straße

 

Am Freitagmorgen sorgte ein Kurzschluss an einer Oberleitung im S-Bahnhof Karlsplatz für einen Großeinsatz der Feuerwehr München. Aufgrund des Kurzschlusses kam es kurzzeitig zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Bahnsteigs. Ebenfalls gab es bei dem Kurzschluss einen lauten Knall sowie einen Lichtblitz. Dabei wurde eine Person leicht verletzt und von einem Rettungswagen in eine Münchner Klinik transportiert. Nachdem sichergestellt wurde, dass es keinen Brand am Bahnsteig gab, begannen die Einsatzkräfte mit der Belüftung des betroffenen Bereichs. Der komplette S-Bahnbereich am Bahnhof Karlsplatz wurde gesperrt. Durch mehrere Leerzüge, die durch den Bahnhof fuhren, wurde der Bereich größtenteils entraucht. Die verbaute Lüftungsanlage im Bahnhof sorgte für den Rest. Die im Tunnel der Stammstrecke stehenden Züge, wurden zurück Richtung Ostbahnhof gefahren um dort die Fahrgäste aussteigen zu lassen. Der U-Bahnbetrieb blieb weitestgehend normal. Es wurde nur an der Haltestelle Stachus nicht gehalten. Der Schaden kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

 

Quelle: Branddirektion BF München


LKW erfasst Seniorin lebensgefährlich

 

Freitag, 26.01.2018

Ort: Alsdorf Kreis Aachen (NRW)

 

Am heutigen Mittwoch, 24.01.2018, wurde die Feuerwehr Alsdorf gegen 15.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Luisenstraße gerufen. Nach erster Mitteilung sollte ein LKW eine Passantin erfasst haben.

 

Vor Ort bestätigte sich das Meldebild. Im Kreuzungsbereich wurde eine 90-jährige Fußgängerin von einem Sattelzug erfasst und lebensbedrohlich verletzt. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten Ersthelfer und weitere Passanten begonnen das Geschehen abzuschirmen und Erste Hilfe zu leisten.

 

Die Fußgängerin wurde mit schwersten lebensbedrohlichen Verletzungen unter Notarztbegleitung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Der LKW-Fahrer, mehrere Erst-Helfer und Augenzeugen erlitten einen Schock und wurden durch insgesamt vier Notfallseelsorger betreut. Für die involvierten Einsatzkräfte wurde die sog. PSNV-Einheit (Psycho-Soziale-Notfall-Versorgung) zur Feuerwache alarmiert.

 

An der Einsatzstelle selbst kam es zu einem erheblichen Aufkommen von Schaulustigen und „Gaffern“. Bereits auf der Anfahrt war eine Vielzahl von „Gaffern“ erkennbar, die das Geschehen mit ihren Handys filmten bzw. Fotos fertigten.

 

Durch die Kräfte der Feuerwehr Alsdorf wurde daher unmittelbar nach Eintreffen an der Einsatzstelle ein Sichtschutz errichtet und für die gesamte Dauer des Einsatzes aufrechterhalten. Zudem wurde die Einsatzstelle von mehreren Polizeifahrzeugen abgeschirmt und weiträumig abgesperrt.

 

Durch die Polizei wurde das Smartphone eines besonders aufdringlichen Gaffers sichergestellt.

Die Feuerwehr Alsdorf kritisiert das Anfertigen von privaten Lichtbildern und Videos an Einsatzstellen aufs Schärfste. Die Missachtung des „Rechtes am eigenen Bild“ und „des allgemeinen Persönlichkeitsrechts“ stellen Straftaten dar, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

 

Besonders positiv zu erwähnen ist jedoch das Verhalten der Erst-Helfer und des ebenfalls ortsansässigen, ebenfalls zur Einsatzstelle geeilten Allgemeinmediziners Dr. Wirtz.

 

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Unfallursache können seitens der Feuerwehr Alsdorf nicht gemacht werden.

 

Quelle: Pressemitteilung und Bilder von der Feuerwehr Alsdorf


PKW Brand auf die B 17

 

Dienstag, 23.01.2018

Ort: Augsburg (BY)

 

In den frühen Morgenstunden den 22.01.2018 gegen 2.50 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Augsburg zu einem PKW Brand auf die B 17 gerufen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stand ein Kleinwagen auf dem Seitenstreifen im Vollbrand. Sofort wurde der Brand mit dem Schnellangriff und unter schwerem Atemschutz gelöscht. Zur Absicherung der Einsatzstelle war die Freiwillige Feuerwehr aus Oberhausen ebenfalls alarmiert worden. Da der PKW auf dem Seitenstreifen stand kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

 

Einsatzfahrzeuge Feuerwehr: 3

 

Quelle: Pressemitteilung und Bild von der Feuerwehr Augsburg


Lkw legt Autobahn lahm

 

Dienstag, 23.01.2018

Ort: München (BY)

 

Montag, 22. Januar 2018, 6.23 Uhr; A99 München Allach

 

Heute Früh ist ein Lastkraftwagen mit seinem Sattelauflieger, aufgrund der Glätte von der Fahrspur abgekommen und blockierte so mehrere Stunden die Autobahn. Weitere Verkehrsteilnehmer informierten daraufhin die Integrierte Leitstelle. Die Einheiten der Feuerwache Pasing sowie die Freiwillige Feuerwehr Langwied/Lochhausen wurden zu der Unglücksstelle beordert. Der Kraftfahrer wurde zum Glück nicht verletzt. Jedoch wurde der Tank der Zugmaschine beschädigt und mehrere hundert Liter Diesel drohten auszulaufen. Die Einsatzkräfte dichteten erst die Leckage notdürftig mit einem Holzkeil ab, forderten aber zugleich die Umwelteinheit der Feuerwache Moosach nach.

 

Mit den besonderen Möglichkeit des Gerätewagen Gefahrgut, wurde der Tank mit speziellen Dichtkissen vollständig abgedichtet. Danach wurde der Treibstoff in Fässer umgepumpt. Während den Bergungsmaßnahmen musste im betroffenen Bereich die Autobahn auf eine Fahrspur reduziert werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Die genaue Unfallursache, sowie die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt, die Polizei ermittelt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Zimmerbrand in die Leipziger Straße

 

Freitag, 19.01.2018

Ort: Augsburg (BY)

 

Am Nachmittag den 19.01.2018 gegen 15.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Augsburg und der Freiwilligen Feuerwehr Oberhausen zu einem Zimmerbrand in die Leipziger Straße gerufen. Laut Mitteiler qualme es aus einer Wohnung im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses. Schon auf der Anfahrt war diese Rauchentwicklung sichtbar. Sofort entschied sich der Einsatzleiter der Feuerwehr zu einem Löschangriff über die Drehleiter. Als sich der eingesetzte Atemschutztrupp im Korb der Drehleiter dem Fenster der Brandwohnung näherte, erkannten sie eine am Boden liegende Person in der Brandwohnung. Diese wurde von den Einsatzkräften über die Drehleiter gerettet, notärztlich versorgt und in eine Klinik verbracht. Parallel hierzu wurde der Brand in der Wohnung mit einem C-Hohlstrahlrohr bekämpft und gelöscht. Ein zweiter Atemschutztrupp erkundete das Treppenhaus um auch von dieser Seite einen Löschangriff vorzubereiten. Bei der Anfahrt zur Einsatzadresse kam es zu einem Eigenunfall eines Löschfahrzeuges. Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt. Zur Brandursache und der Schadenshöhe können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden, da diese noch durch die Polizei ermittelt werden müssen.

 

Einsatzkräfte Feuerwehr: 26

 

Einsatzfahrzeuge Feuerwehr: 7

 

Quelle: Pressemitteilung und Bilder von der Feuerwehr Augsburg


Müllraum brennt komplett aus

 

Freitag, 19.01.2018

Ort: München (BY)

 

Donnerstag, 18. Januar 2018, 19:10 Uhr; Max-Bill-Straße

 

Am frühen Donnerstagabend ist in der Max-Bill-Straße ein Müllraum komplett ausgebrannt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden kurz nach 19 Uhr in den Stadtteil Schwabing-Freimann alarmiert. Ein etwa 10 Quadratmeter großer Müllraum stand in Vollbrand. Durch die massive Brandschutztür, die den Müllraum zum Rest des Gebäudes abtrennte, blieb der Brand lange Zeit unbemerkt. Aufgrund der starken Hitzeeinwirkung durch das Feuer konnte die Tür von den Einsatzkräften nur noch gewaltsam geöffnet werden. Von den vermutlich sechs Großraummülltonnen waren nur noch geschmolzene Plastikreste übrig. Die Feuerwehrkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Bewohner konnten während der gesamten Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Zu Aufklärung der Brandursache hat das Fachkommissariat der Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Zimmerbrand in Hennef-Geistingen; Alarmstufenerhöhung, Sirenenalarm

 

Mittwoch, 17.01.2018

Ort: Hennef (NRW)

 

Brand im Schlafzimmer“ war das Alarmierungsstichwort für die Feuerwehr Hennef in den Abendstunden des 17. Januar 2018. Der erst eintreffende Löschzug Hennef ließ die Alarmstufe sicherheitshalber – insbesondere um genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben – kurze Zeit nach Ankommen an der Einsatzstelle auf „B 4“ erhöhen, so dass die Löschgruppen Söven und Happerschoß ebenfalls zum Brandort beordert wurden.

 

Auf Grund der Alarmstufenerhöhung wurden die Einheiten der Feuerwehr auch per Sirene alarmiert.

 

Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr war eine deutliche Rauchentwicklung aus Fenstern des Obergeschosses eines Einfamilien – Reihenhauses erkennbar. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr im Innenangriff eingesetzt. Zur raschen Lokalisierung des Feuers war hier eine Wärmebildkamera hilfreich. Gebrannt hatte das Bett in einem Schlafzimmer. Parallel zu den Löscharbeiten wurde das Gebäude überdruckbelüftet.

 

Die Brandbekämpfung nahmen insgesamt zwei unter Atemschutz vorgehende Trupps vor. Ein weiterer Trupp kontrollierte mit einer Wärmebildkamera das Nachbarhaus. Auch dieser Trupp ging unter Atemschutz vor. Die Kontrollen des Nachbarhauses blieben ohne Ergebnis.

Neben den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Zur Kontrolle wurde das Gebäude auch per Drehleiter in Augenschein genommen.

 

Das Reihenendhaus wird von einer fünfköpfigen Familie bewohnt (Vater 31 Jahre, Mutter 26 Jahre sowie 3 Kinder im Alter von acht Monaten, zwei und drei Jahren). Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen; verletzt wurde niemand.

 

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Trotzdem ist das Gebäude zunächst unbewohnbar. Die Familie kommt bei nahen Angehörigen unter.

 

Das Objekt wurde von der Polizei beschlagnahmt. Brandursachenermittler der Kriminalpolizei werden die Ursache des Feuers ermitteln.

 

Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor und Leiter der Feuerwehr Markus Henkel.
59 Einsatzkräfte waren vor Ort.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hennef


Garagenbrand in Hannover Döhren

 

Mittwoch, 17.01.2018

Ort: Hannover (NI)

 

Am frühen Abend den 17.01.2018 in der Straße „Am Lindenhofe“ im Stadtteil Döhren kam zu einem Brand in einer Wohnhausgarage. Durch einen schnellen und effektiven Löscheinsatz konnte die Feuerwehr Hannover eine Ausbreitung auf das Wohngebäude verhindern. Verletzt wurde niemand.

 

Um 19:14 meldeten mehrere Anrufer über den Notruf der Feuerwehr einen Gargenbrand in der Straße Am Lindenhofe im Stadtteil Döhren. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Garagentor bereist durchgebrannt. Die ersten Flammen schlugen direkt auf das darüber liegende Fenster des Wohnhauses. Umgehend begannen zwei Trupps unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Schon nach wenigen Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss wurde vorsorglich das Gebäude kontrolliert. Der Bewohner des Hauses hatte sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

 

Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Garage, die als Lager- und Abstellraum diente, mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und Teile des Brandguts nach draußen verbracht. Erste Meldung über einen PKW innerhalb der Garage haben sich nicht bestätigt. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe und können zum jetzigen Zeitpunkt von der Feuerwehr nicht getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit insgesamt neun Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften im Einsatz.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover


Baukran droht umzustürzen

 

Mittwoch, 17.01.2018

Ort: München (BY)

 

Dienstag, 16. Januar 2018, 15.07 Uhr; Lindwurmstraße

 

Beim Aufstellen eines 30 Meter hohen Baukrans in der Lindwurmstraße erfasste eine Windböe den Ausleger und hob diesen aus seiner Montageposition. Von der Integrierten Leitstelle ist ein Löschzug der Hauptfeuerwache und der Feuerwehrkran der Feuerwache Neuperlach zur Einsatzstelle alarmiert worden.

 

Da das fünf Tonnen schwere Stahlteil nur noch am unteren Ende am Kran befestigt war, wurde der Bereich von der Feuerwehr großräumig abgesperrt. Die Lindwurmstraße wurde zwischen Goetheplatz und Kapuzinerstraße komplett für den Verkehr gesperrt. Auch ein U-Bahnabgang vom Goetheplatz war von der Sperre betroffen.

 

In Zusammenarbeit mit der Kranfirma wurde der Ausleger am Feuerwehrkran befestigt und angehoben. Der Ausleger konnte so wieder in seine ursprüngliche Position zurück gehoben werden. Von der Feuerwehr wurde zusammen mit der Firma noch alle Elemente kontrolliert.

 

Der Kran verbleibt in seiner gesicherten Position und wird erst morgen bei Tageslicht fertig aufgestellt. Nach drei Stunden ist die Lindwurmstraße wieder für den Verkehr freigegeben worden. Personen waren zu keiner Zeit in Gefahr.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Zimmerbrand mit Personenschaden

 

Montag, 15.01.2018

Ort: Bergisch-Gladbach (NRW)

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde am 15.01.2018 um 14:41 Uhr per Notruf 112 über einen Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstraße in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach informiert.

 

Die Leitstelle entsandte aufgrund der Meldung umgehend die beiden hauptamtlich besetzten Feuerwache Nord und Süd, die ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst) sowie den Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach an die Einsatzstelle.

 

Bei Eintreffen der ersten Einheiten konnte ein Küchenbrand im 3. OG des Mehrfamilienhauses bestätigt werden. Die Bewohner des Hauses wurden teilweise von der Feuerwehr unverletzt ins Freie geleitet. Eine Bewohnerin der Brandwohnung wurde leicht verletzte in ein Krankenhaus verbracht.

 

Ein Angriffstrupp der Feuerwehr konnte im Innenangriff unter Atemschutz das Feuer schnell löschen. Im Anschluss wurde die Wohnung mittels Überdruckbelüftung gelüftet. Die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Bewohner kommen bei Verwandten unter.

 

Die ehrenamtlichen Kräfte wurden aus der Einsatzstelle frühzeitig entlassen und besetzten zur Sicherstellung des Brandschutzes im Stadtgebiet die verwaiste Feuerwache Nord.

 

Die Kreuzung Hauptstraße Ecke Odenthaler Straße musste aufgrund des Feuerwehreinsatzes bis gegen 15:45 Uhr voll gesperrt werden. Es kam in der Stadtmitte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

Eingesetzte Einheiten

Wache Süd, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), LZ Stadtmitte, LZ Paffrath/Hand, Rettungsdienst, Wache Nord

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bergisch-Gladbach


Brand in siebenstöckigen Gebäude

 

Montag, 15.01.2018

Ort: München (BY)

 

Sonntag, 14. Januar 2018, 19.14 Uhr; Franziskanerstraße

 

Ein Brand im ersten Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes hat ein Großaufgebot der Feuerwehr ausgelöst.

 

Gleich mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle München eine starke Rauchentwicklung und Flammen. Diese alarmierte umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr München und die Abteilung Mitte der Freiwilligen Feuerwehr München zum Einsatzort .Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits Flammen vom Balkon im ersten Obergeschoss auf das Stockwerk oberhalb übergreifen zu drohten, wurden sofort von außen mit einem C-Rohr die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet. Mit schwerem Atemschutz und einem weiteren C-Rohr ausgerüstet, ging ein Trupp in die Vierzimmerwohnung vor und löschte den Brand. Die Bewohnerin der Brandwohnung wurde von Einsatzkräften der Münchner Polizei bereits vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie geleitet. Dort wurde sie vom Rettungsdienst ambulant versorgt. Auch die Polizisten unterzogen sich vor Ort einer ambulant Untersuchung. Da das Treppenhaus verraucht war, wurde dieses mit einem Hochleistungslüfter belüftet und sämtliche Wohnungen auf Rauchfreiheit kontrolliert. Um auszuschließen, dass sich das Feuer unter der Wärmedämmung der Außenfassade ausgebreitet hat, wurden Teile dieser

demontiert. Die Wohnung ist nicht bewohnbar.

 

Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf zirka 100.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist unbekannt

 

Quelle: Branddirektion BF München


Brand in Waschsalon

 

Montag, 15.01.2018

Ort: München (BY)

 

Sonntag, 14. Januar 2018, 18.09 Uhr; Belgradstraße

 

Am Abend hat ein brennender Trockner in einem fünfstöckigen Wohn- und Geschäftshaus einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.

 

Ein Mitteiler meldete einen Brand im Waschsalon im Erdgeschoss. Der alarmierte Löschzug der Feuerwache Schwabing sah auf der Anfahrt bereits den Rauch aus dem Geschäft austreten. Durch die Glasscheiben konnte das Feuer im dichten Qualm bereits von außen lokalisiert werden. Mit einem C-Rohr und schwerem Atemschutz ausgerüstet, konnte der Trupp den Brand rasch löschen. Durch die starke Rauchentwicklung lösten in zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss die Rauchwarnmelder aus. Die Bewohner, welche das Gebäude bereits selbstständig verlassen hatten, übergaben dem Einsatzleiter die Schlüssel zu ihren Wohnungen, damit die Feuerwehr diese kontrollieren und entrauchen konnten. Insgesamt wurden sieben Wohnung kontrolliert und die beiden Wohnung über dem Waschsalon mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Im Zeitraum der Arbeiten war die Belgradstraße für etwa 30 Minuten für die Trambahn komplett und für den übrigen Verkehr stadtauswärts gesperrt. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist unbekannt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Hoher Sachschaden bei Dachstuhlbrand in Hannover-Davenstedt

 

Donnerstag, 11.01.2018

Ort: Hannover-Davenstedt (NI)

 

Am frühen Samstagabend den 13.01.2018 brannte der Dachstuhl eines Reihenhauses in Hannover Davenstedt. Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.

 

Gegen 18:30 Uhr wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung aus einem Reihenmittelhaus im Liasweg in Hannover-Davenstedt gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern im Dachgeschoss. Auf Grund der Lage wurde daraufhin ein weiterer Löschzug alarmiert.

 

Parallel zur sofort eingeleiteten Brandbekämpfung über eine Drehleiter und mehreren Trupps unter Atemschutz, wurde eine Personensuche durchgeführt. Glücklicherweise befanden sich die Bewohner nicht im Haus.

 

Durch den schnellen und gezielten Löscheinsatz konnte der Brand auf den Dachstuhl begrenzt und um 19:15 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung des Brandes auf direkt angrenzende Häuser. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten mussten Dachverkleidungen abgedeckt werden. Um 20:15 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Techniker von enercity stellten die Strom- und Gasversorgung des Gebäudes vollständig ab. Das Reihenhaus wurde durch den Brand erheblich beschädigt und ist vorläufig nicht bewohnbar. Die Hausbesitzer haben sich selbst eine vorläufige Bleibe organisiert. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen 200.000 Euro. Die Brandursache ist unklar.

 

Zur Klärung der Brandursache und des genauen Brandverlaufes hat die Polizei die Er- mittlungen aufgenommen. Die Einsatzmaßnahmen dauern derzeit noch an. Zurzeit wird die Dachhaut weiter aufgenommen und Glutnester abgelöscht. Für den Üstra-Busverkehr wird die Droehnenstraße bis ca. 21:30 Uhr weiterhin gesperrt sein. Die Feuerwehr war mit rund 50 Einsatzkräften des Brandschutzes von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort. Im Laufe des Abends und der Nacht wird eine Kontrolle, eine so genannte Brandnachschau, durchgeführt.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover


Müllraumbrand in Wohnanlage

 

Sonntag, 14.01.2018

Ort: München (BY)

 

Samstag, 13. Januar 2018, 10.46 Uhr; Großfriedrichsburger Straße

 

Die Feuermeldung in einer Wohnanlage löst einen größeren Einsatz der Feuerwehr München in Trudering-Riem aus. Anwohner hatten am Vormittag eine Verrauchung im Müllraum in der Großfriedrichsburger Straße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Das Gebäude gehört zu einem Wohnkomplex mit mehreren mehrstöckigen Wohngebäuden die alle über eine Tiefgarage verbunden sind.

 

Die erst eingetroffenen Einsatzkräfte sichteten sofort die Lage. Dabei gingen sie unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr über das Treppenhaus des gemeldeten Gebäudes in den Keller vor. Weitere Einsatztrupps kontrollierten die übrigen Treppenhäuser der angegliederten Wohnhäuser auf Verrauchung. Schnell stellt sich heraus, dass über die gemeinsame Tiefgarage, deren Einfahrt sich in einer Parallelstraße befindet, die Maßnahmen effektiver umgesetzt werden konnten. Daher ging ein weiterer Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr hierüber zum Brandraum vor.

 

Der Brand einer Großraummülltonne wurde schnell gelöscht. Die Tonne wurde über die Einfahrt ins Freie gebracht und hier nochmals auf Glutnester kontrolliert und restlos abgelöscht. Mit einem Großlüfter wurde die Tiefgarage belüftet um die leichte Verrauchung zu beseitigen. Zur Brandursache und dem Schaden kann keine Aussage getroffen werden.

 

Quelle: Branddirektion BF München


PKW Brand auf der A99 Fahrtrichtung Lindau

 

Donnerstag, 11.01.2018

Ort: München (BY)

 

Mittwoch, 10. Januar 2018, 15.42 Uhr; A99 Fahrtrichtung Lindau eingesetzte

 

Heute Nachmittag ist es auf der Autobahn A99 zwischen München Allach und Kreuz West zu einem Pkw Brand gekommen. Dabei brannte die Front des Pkw vollkommen aus.

 

Als die alarmierten Feuerwehrkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München Abteilung Langwied an der Einsatzstelle eintrafen, befand sich das Fahrzeug auf dem Standstreifen. Da bereits der Motorraum eines VW Kombi in Vollbrand war, entschied sich der Einsatzleiter das Tanklöschfahrzeug einzusetzen. Vier Feuerwehrmänner ausgerüstet mit Atemschutz und zwei C-Rohren bekämpften das Feuerwehr. Während der Löscharbeiten wurde die Fahrerin des Kombis von der Besatzung des Rettungswagens der Feuerwache Pasing betreut. Sie wurde nicht verletzt und kam mit einem Schrecken davon. An dem Kfz entstand ein Totalschaden. Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die Fahrbahn in Fahrtrichtung Lindau für eine halbe Stunde komplett gesperrt. Wie es zu dem Brand gekommen ist, ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Schülerstreich fordert Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst

 

Donnerstag, 11.01.2018

Ort: München (BY)

 

Mittwoch, 10. Januar 2018, 9.59 Uhr; Innsbrucker Ring

 

Heute Vormittag hat ein Schüler einer Schule für große Aufregung gesorgt. Mit einer „Stinkbombe“ löste er einen Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

 

Während des Unterrichtes bemerkten Schüler einen plötzlich auftretenden atypischen Geruch. Durch längeres Lüften versuchte der Lehrer, diesen aus dem Klassenzimmer zu entfernen. Da nach etwa einer Stunde die Intensität des Geruches nicht nachließ und die Schüler langsam über Übelkeit klagten, informierten sie den Konrektor und setzten einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab. Als die alarmierten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, waren Schüler und Lehrer des im zweiten Obergeschoss befindlichen Klassenzimmers im Freien. Mehrere Trupps, ausgerüstet mit Atemschutz und Messgeräten, gingen in das Schulgebäude vor um Messungen durchzuführen. Gleichzeitig räumten die Einsatzkräfte der Feuerwehr das erste und zweite Obergeschoss. Insgesamt waren dies 90 Personen auf acht Klassenzimmer verteilt. Da die Einsatzkräfte schon einen Verdacht hatten, entschied sich der Einsatzleiter Rettungsdienst die Schüler zusammen zu rufen. Er erklärte ihnen, was hier gerade los sei und mit wieviel Rettungskräften man vor Ort ist. Dabei erläuterte er ihnen, dass man bei einem anderen Notfall unter Umständen nicht so schnell vor Ort sein kann, da die Einsatzmittel hier vor Ort stehen. Im schlimmsten Fall könnte dadurch jemand versterben. Nach dieser Erklärung bot er den Schülern an, sich in einen Klassenraum zurück zu ziehen . Sie haben zehn Minuten Bedenkzeit und falls jemand etwas wissen sollte, könnte er oder sie, es anonym an eine Tafel schreiben. Nach nicht einmal zwei Minuten wurde er hineingebeten. An einem Whitboard stand dann ganz groß „ Stinkbombe“. Nachdem dies geklärt war konnte der Einsatz schnell beendet werden. Die Schüler und Lehrer aus dem ersten Obergeschoss konnten in die Räumlichkeiten zurückkehren und mit dem Unterricht fortfahren. Ob der Unterricht in den Klassenzimmern des zweiten Obergeschosses stattfindet liegt im Ermessen des Schulrektores. Von Seiten der Feuerwehr wurde angeraten, die Klassenzimmer weiter zu lüften. Die Schüler die Anfangs über Übelkeit klagten, haben sich alle an der frischen Luft erholt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Verkehrsunfall Ostrachstraße

 

Dienstag, 09.01.2018

Ort: Augsburg (BY)

 

Am 09.01.2018 gegen 10:45 Uhr wurde über einen Autonotruf ein Verkehrsunfall in der Ostrachstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Augsburg „hing“ buchstäblich ein PKW in einem Zaun, ein weiterer Unfallbeteiligter PKW stand auf der Straße. Insgesamt wurden 3 Personen (darunter auch ein Kleinkind) leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Berufsfeuerwehr half bei der Verletzten Behandlung/Betreuung sicherte die Unfallstelle und führte Sicherungsarbeiten bei beiden PKW durch.

 

Quelle: Pressemitteilung und Bild von der Feuerwehr Augsburg


Großbrand in Verden (Aller) fordert Einsatzkräfte

 

Dienstag, 09.01.2018

Ort: Verden Landkreis Verden (NI)

 

Zu einem Gebäudebrand an der Artilleriestraße in Verden (Aller) wurden gegen drei Uhr die Ortsfeuerwehren Eitze und Verden sowie der ELW 2 der Kreisfeuerwehr Verden alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte ließen umgehend Vollalarm für die gesamte Stadtfeuerwehr Verden auslösen. Neben der Verdener Drehleiter wurde zudem die Drehleiter der Achimer Ortsfeuerwehr sowie im späteren Einsatzverlauf ebenfalls die Hubarbeitsbühne des THW OV Verdens hinzu alarmiert.

 

Die Einsatzkräfte fanden einen als Lager genutzten Gebäudeteil eines Verbrauchermarktes in Vollbrand vor, das Feuer drohte zudem auf das Hauptgebäude überzugreifen. Durch eine schnelle Riegelstellung sowie eine massive Brandbekämpfung über zwei Drehleitern konnte eine größere Brandausbreitung verhindert werden.

 

Während des Brandes stürzte das Dach des betroffenen Gebäudeteils ein und musste im Rahmen der Nachlöscharbeiten in Handarbeit durch die Einsatzkräfte ins Freie gebracht werden. Bis in die Morgenstunden hinein waren die Einsatzkräfte mit diesen beschäftigt, wobei ebenfalls teilweise das Dach des direkt angrenzenden Verbrauchermarktes geöffnet werden musste. Die Trümmer des Gebäudes wurden zum Abschluss der Nachlöscharbeiten noch mit Netzmittel beaufschlagt, um die Gefahr eines Wiederaufflammens zu reduzieren.

 

Während des Einsatzgeschehens herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt, so dass das eingesetzte Löschwasser schlagartig gefror und die naheliegende Straße sowie den Parkplatz des Verbrauchermarktes in eine  große Eisfläche verwandelte. Der Betriebshof der Stadt Verden war deshalb ebenfalls mit Streufahrzeugen vor Ort um die Einsatzstelle abzustreuen.

 

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen auf den Verbrauchermarkt verhindert werden. Während der Löscharbeiten wurden mehrere Feuerwehrleute verletzt und musste durch den Rettungsdienst behandelt werden. Die Artilleriestraße blieb bis in den Morgen hinein komplett gesperrt. Erst gegen 07:30 Uhr konnte die Sperrung der Straße aufgehoben werden. Gegen 08:00 Uhr rückten die letzten der insgesamt rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei ab. Ein vorsorglich ebenfalls angeforderter Bagger der THW Bundesschule Hoya kam nicht mehr zum Einsatz. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat noch in der Nacht erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

 

Quelle: Bericht Dennis Köhler

Quelle: Bilder von KFV/Köhler und KFV/Boie


Wertstoffcontainer in Vollbrand

 

Dienstag, 09.01.2018

Ort: München (BY)

 

Dienstag, 9. Januar 2018, 3.02 Uhr; Schyrenplatz

 

Drei Wertstoffcontainer sind in der Nacht durch einen Brand vollständig zerstört worden. Ein Mitteiler rief vom Baldeplatz in der Integrierten Leitstelle München an und meldete ein Feuer beim, auf der anderen Seite der Isar gelegenen Schyrenbad. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache sah bei der Anfahrt über die Wittelsbacherbrücke bereits die brennenden Container. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen drei der fünf Behälter in Flammen. Sofort löschte der mit schwerem Atemschutz ausgerüstete Trupp die Tonnen mit einem C-Rohr ab. Ein neben den Containern geparkter Pkw war durch den Brand augenscheinlich nicht beschädigt worden. Verletzt wurde niemand.

 

Der Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist unbekannt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Frau wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt

 

Dienstag, 09.01.2018

Ort: München (BY)

 

Montag, 8. Januar 2018, 16.17 Uhr; Landshuter Allee

 

Eine Frau verlor am Montagnachmittag auf der Landshuter Allee die Kontrolle über ihr Fahrzeug und krachte in die Leitplanke. Die 47-jährige Frau wurde durch die Kollision ihres Mercedes mit der Leitplanke und einem Lichtmast schwer verletzt. Aufgrund des harten Aufpralls und der starken Verformung des Fahrzeugs wurde die Dame in ihrem Fahrzeug eingesperrt. Die Feuerwehrkräfte konnten zu der Verletzten ins Fahrzeug gelangen und führten eine Erstversorgung durch. Danach entschied sich der Einsatzleiter eine technische Rettung mittels Rettungsschere und Rettungsspreizer durchzuführen. Nachdem die Frau in ihrem Fahrzeug stabilisiert und eine Abdeckung zum Schutz vor Splittern aufgebaut war, konnten die Feuerwehrmänner das Dach des Fahrzeugs entfernen. Dann konnte die Frau achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Das Fachkommissariat der Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Landshuter Allee war während des Feuerwehreinsatzes auf eine Spur verengt. Es kam zu starken Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich.

 

Quelle: Branddirektion BF München


LKW-Fahrer verhindert Großbrand im Tunnel

 

Dienstag, 09.01.2018

Ort: München (BY)

 

Montag, 08. Januar 2018, 09:39 Uhr; Richard-Strauss-Tunnel

 

Am Montagmorgen wurde der Integrierten Leitstelle von mehreren Anrufern ein brennender LKW im Richard-Strauss-Tunnel gemeldet. Sofort wurde die Einfahrt in beide Tunnelröhren gesperrt. Der Einsatzführungsdienst, zwei Löschzüge, diverse Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden zur Einsatzstelle alarmiert.

 

Der Fahrer des LKW bemerkte die Rauchentwicklung an der Front seines Fahrzeugs. Er stoppte im Tunnel kurz vor der Ausfahrt zur Autobahn A94. Der etwa 40-jährige Mann reagierte blitzschnell und bekämpfte den Brand mit zwei Pulverlöschern. Dadurch wurde das Feuer bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte in Schach gehalten. Der Löschzug der Feuerwache „Ramersdorf“ löschte den Motorraum mit einem Wasser-Schaum-Gemisch komplett ab. Anschließend wurde der Lastwagen von den Feuerwehrkräften aus dem Tunnel gefahren, um den Tunnel schnellstmöglich wieder für den Verkehr freigeben zu können. Seitens der Feuerwehr waren beide Tunnelröhren ab 10.30 Uhr wieder freigegeben. Die im Tunnel verbauten Großlüfter brachten die entstandenen Rauchgase zügig aus der Tunnelröhre. In der Südröhre des Tunnels wurden abschließend die Löschmittelrückstände entfernt. Verletzt wurden bei diesem Einsatz niemand. Zum Schadensausmaß kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Durch das beherzte Eingreifen des LKW-Fahrers konnte eine Brandausbreitung verhindert werden.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Mann verletzt sich bei Zimmerbrand

 

Montag, 08.01.2018

Ort: Hannover ( NI )

 

Am frühen Montagmorgen den 08.01.2018 brannte es in Hannover-Anderten in einem Zimmer eines Mehrfamilienhauses. Ein Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Gegen 03:55 Uhr meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Anderter Schützenplatz, dass in dem Haus das Piepen von Rauchwarnmeldern wahrzunehmen sei. Die Regionsleitstelle alarmierte den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3, die Ortsfeuerwehr Anderten und den Rettungsdienst.

 

Schon kurze Zeit später trafen erste Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Anderten, deren Feuerwehrhaus in unmittelbarer Nähe gelegen ist, ein und konnten Brandgeruch im Treppenraum feststellen. Die Feuerwehrleute brachen eine Tür auf und erhielten so Zugang zu einer mit Rauch gefüllten Wohnung. Dort entdeckten Sie den bedingt ansprechbaren 60-jährigen Mieter und retteten diesen ins Freie, wo ihn der Rettungsdienst unmittelbar medizinisch versorgte. Einsatztrupps, mit Atemschutzgeräten geschützt, machten brennendes Papier in einem Zimmer als Ursache für die Rauchentwicklung aus und konnten das Feuer schnell löschen. Anschließend bliesen die Einsatzkräfte den Brandrauch mit Hilfe eines Druckbelüftungsgerätes aus den Räumen und kontrollierten die mit Unrat und Müll gefüllte Wohnung auf mögliche Brandnester.

 

Der aus der Wohnung gerettete Mann wurde, nach einer notärztlichen Erstversorgung, vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

 

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Schadenhöhe kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 9 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften bis 05:00 Uhr im Einsatz.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover


Brennende Pkw

 

Sonntag, 07.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Sonntag, 07. Januar 2018, 2.16 Uhr; Ludmillastraße

 

Bei einem Brand sind heute Nacht ein Dacia und ein Citroen völlig zerstört worden. Ein Passant bemerkte zwei brennende Pkw und alarmierte die Feuerwehr. Der eintreffende Löschzug der Hauptfeuerwache sah beim Einbiegen in die Ludmillastraße bereits die in Vollbrand stehenden Fahrzeuge und begann sofort mit den Löschmaßnahmen. Zwei Trupps mit schwerem Atemschutz und jeweils einem C-Rohr löschten die beiden Fahrzeuge. Nach etwa 15 Minuten war das Feuer gelöscht. Während der Löscharbeiten war die Schönstraße komplett gesperrt. Aufgrund der Tageszeit kam es aber zu keiner nennenswerten Verkehrsbehinderung. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

 

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache ist unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Wohnung nach Brand unbewohnbar

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Samstag, 06. Januar 2018, 22.18 Uhr; Johanneskirchner Straße

 

Im Stadtteil Bogenhausen ist es in den späten Abendstunden zu einem Zimmerbrand gekommen.

 

Die 71-jährige Eigentümerin bemerkte Rauch in ihrer Wohnung im vierten Obergeschoss des sechsstöckigen Gebäudes und rief umgehend die Feuerwehr. Die angerückten Einsatzkräfte der Feuerwache Unterföhring wurden von der Nachbarin erwartet und eingewiesen. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr ging zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung vor, in der sie die Bewohnerin antrafen. Diese wurde dem Rettungsdienst übergeben und versorgt. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer gelöscht. Aufgrund enormer Brandlast in der Wohnung mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr diese ausräumen. Zur Unterstützung wurde ein Kran und zwei Kippmulden der Feuerwache 9 nachgefordert.

 

Während der Löscharbeiten sind die Wohnungen im vierten Obergeschoss von der Feuerwehr vorsorglich geräumt worden. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnten die Nachbarn wieder in ihre Wohnungen zurück. Durch die starke Verrußung ist die Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Die unverletzt gebliebene Bewohnerin kommt bei einer Nachbarin unter. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist unbekannt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Christbaumbrand im Hochhaus

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Samstag, 06. Januar 2018, 17.23 Uhr; Stiftsbogen

 

Heute Abend ist ein Feuer in einem Apartment, im Stadtteil Hader ausgebrochen. Mehrere Passanten bemerkten den Brand und setzten umgehend einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle München ab.

 

Die Einsatzkräfte der Feuerwachen Sendling, Theresienhöhe sowie Pasing und einige Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Großhadern wurden dorthin beordert.

 

Sie stellten fest, dass aus einem Fenster im dritten Obergeschoss bereits Flammen schlugen. Mehrere Bewohner flüchteten auf die Straße. Während dessen machte sich ein Trupp mit Atemschutz und Strahlrohr auf den Weg in die Brandwohnung. Um eine größere Rauchausbreitung zu vermeiden, setzten sie einen Rauchschutzvorhang ein. Die Eigentümer waren nicht zu Hause, darum konnte zügig mit den Löschmaßnahmen begonnen werden. Ein weiterer Trupp kontrollierte das Treppenhaus sowie die darüber liegenden Wohnungen auf Verrauchung.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Vier Verletzte nach Brand in Flüchtlingsunterkunft

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: Hannover ( NI )

 

Bei einem Brand am 06.01.2018 in der Flüchtlingsunterkunft am Friederichswall wurden vier Mitrbeiter einer Sicherheitsfirma durch Rauchgase verletzt. Der brennende Abfall in einem Flurbereich konnte schnell gelöscht werden. Während des Feuerwehreinsatzes mussten 78 Bewohner ihre Aufenthaltsräume verlassen. Alle 359 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft bleiben unverletzt. Erkenntnisse über die Ursache und Schadenhöhe liegen der Feuerwehr nicht vor.

 

Um 08:58 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage der Flüchtlingsunterkunft am Friederichswall Alarm aus. Als kurze Zeit später der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 am ehemaligen Maritim-Hotel gegenüber dem Rathaus eintraf, meldeten Mitarbeiter der vor Ort ständig anwesenden Sicherheitsfirma eine Rauchentwicklung im Flurbereich des 3. Obergeschosses. Zudem hatte im 6. Obergeschoss eine automatische Löschanlage ausgelöst. Der Einsatzleiter erhöhte sofort die Alarmstufe, sodass ein weiterer Löschzug, die Ortsfeuerwehr Linden, einige Sonderfahrzeuge und der Rettungsdienst in den Stadtteil Mitte alarmiert wurden.

 

Einsatzkräfte unter Atemschutzgeräten konnten kokelnden Abfall im Flurbereich des 3. Obergeschosses als Ursache für die erhebliche Rauchentwicklung erkennen und den Brand bereits um 09:18 Uhr löschen. Zeitgleich erkundeten weitere Feuerwehrleute das 6. Obergeschoss und stellten hier einen beschädigten Sprinkler fest, aus dem Löschwasser austrat. Eine Ursache für die Sprinklerauslösung war nicht feststellbar. Mitarbeiter des ständig anwesenden Sicherheitsdienstes hatte schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr begonnen, die Bewohner aus den betroffenen Bereichen in das Erdgeschoss zu führen. Hierbei atmeten eine Frau (41 Jahre) und drei Männer (23, 31, 50 Jahre) Brandgase ein und verletzten sich hierdurch. In der ehemaligen Hotellobby wurden 78 Personen aus betroffenen Bereichen während des Feuerwehreinsatzes betreut. Alle 359 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft blieben unverletzt. Die Feuerwehr blies den Rauch mit Drucklüftungsgeräten aus dem Gebäude. Zudem beseitigten Einsatzkräfte, nachdem der Wasserfluss der Sprinkleranlage abgestellt war, den entstandenen Wasserschaden im 6. Obergeschoss mit Hilfe von speziellen Wassersaugern.

 

Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor.

 

Nach Einschätzung der Feuerwehr sind durch den Brand und auch den Wasserschaden keine wesentlichen Einschränkungen in der Nutzung der Flüchtlingsunterkunft zu erwarten. Einige Bewohner aus dem vom Wasserschaden betroffenen 6. Obergeschoss werden vorübergehend in andere Zimmer dieser Unterkunft umziehen.

 

Die Feuerwehr Hannover war mit 18 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften bis 11:15 Uhr im Einsatz.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover


Wassereinbruch sorgt für Trafobrand

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Freitag, 05. Januar 2018, 23.02 Uhr; Klenzestraße

 

Gestern Abend geriet, im Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt ein Trafo in Brand. Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiteten bereits an einem Rohrbruch vor dem Gebäude, als sie Bewohner darauf aufmerksam gemacht haben, dass Wasser in den Keller gedrungen ist. Daraufhin wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache dazu alarmiert.

 

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte gab es einen lauten Knall und aus einem Lüftungsgitter trat plötzlich schwarzer Rauch aus. Aufgrund dessen alarmierten sie noch den Rest des Zuges sowie ein Sonderlöschmittelfahrzeug nach. In der Zwischenzeit erkundete ein Trupp mit Atemschutz die Kellerräume. Sie stellten fest, dass das Treppenhaus leicht verraucht und der Aufzugsschacht sowie der Vorraum eines Traforaums mit Wasser voll gelaufen war.

 

Da die überfluteten Räume aufgrund der Spannung von 10.000 Volt im Traforaum nicht betreten werden konnte, musste erst der Schaltmeister der Stadtwerke den Strom abschalten. So waren mehrere Hundert Haushalte für kurze Zeit ohne Strom. Während der Freischaltung konnte das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter entraucht werden. Ebenfalls bereiteten die Einsatzkräfte einen Löschangriff mit einem CO2 Rohr vor. Bis der Strom abgeschaltet war, erlosch das Feuer bereits von selbst. Jedoch wurden die Räume noch mit speziellen Messgeräten kontrolliert, sodass die zahlreichen Mitarbeiter der Stadtwerke mit Hochdruck an den

Schaltschränken arbeiten konnten.

 

Abschließend wurde das Wasser aus den betroffenen Räumlichkeiten gepumpt. Nach zirka eineinhalb Stunden, war im Gebäude wieder Strom.

 

Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Höhe des Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

 

Quelle: Branddirektion BF München

 


Garage im Vollbrand; Feuer droht auf Nachbarbebauung überzugreifen

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: Hennef ( NRW )

 

Brennt Garage“ war das erste Alarmierungsstichwort in den Nachtstunden des 06. Januar 2018. Die nach der ersten Alarmierung auf der Anfahrt zum Feuerwehrhaus befindlichen Kameraden der Löschgruppe Söven bemerkten den enormen Feuerschein und ließen die Alarmstufe umgehend auf „B 3, Garage im Vollbrand“ erhöhen. Folglich wurde der Löschzug Hennef zu dem Einsatz hinzu gezogen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die an ein Einfamilienhaus angrenzende Garage mit einer Grundfläche von ca. 25 qm im Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf das Haus übergegriffen und die Wärmedämmplatten in Brand gesetzt. Das Feuer drohte auch auf den Dachstuhl überzugreifen. Ein vor der Garage befindlicher PKW hatte schon Schaden genommen und brannte im vorderen Bereich; ebenso ein vor der Garage stehender Motorroller. Ferner waren die Fensterscheiben des Nachbarhauses bereits geplatzt.

 

Zur Brandbekämpfung und zum Schutz der Nachbarbebauung war daher ein massiver Löschangriff erforderlich. Es wurden umgehend 4 C-Rohre in Stellung gebracht und eine Riegelstellung aufgebaut, um auch das Nachbarhaus vor einem Übergreifen des Feuers zu schützen.

 

Neben den 4 C-Rohren, die von innen und außen eingesetzt wurden, erfolgte eine weitere Wasserabgabe über die inzwischen in Stellung gebrachte Drehleiter. Insgesamt 14 Einsatzkräfte führten die Brandbekämpfung unter Atemschutz durch.

 

Durch den raschen und massiven Wassereinsatz von unten und oben konnte ein weiteres Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl und die Nachbarbebauung verhindert werden. Um sämtliche Glutnester zu erreichen, die sich bereits unter den Dachpfannen gebildet hatten, musste das Dach teilweise abgedeckt werden. Zur Lokalisierung aller Glutnester wurde auch eine Wärmebildkamera eingesetzt.

 

Die Garage, in der u.a. Reifen, Einstreu für Kleintiere, Gartengeräte etc. gelagert waren, war nicht mehr zu retten. Sie brannte völlig aus. Neben dem genannten Inhalt befand sich in der Garage eine 11kg-Gasflasche, die nach draußen gebracht und gekühlt wurde.

 

Gemeldet wurde das Feuer von dem 53jährigen Nachbarn. Er hörte einen lauten Knall, sah nach draußen und bemerkte das Feuer. Er alarmierte unverzüglich die Feuerwehr und verließ sicherheitshalber mit seiner Familie sein Haus.

 

Das Schadenobjekt wird von einer 5köpfigen Familie bewohnt (Eltern plus 3 Kinder im Alter von acht, zwölf und dreizehn Jahren). Die Familie befand sich am Schadentag auswärts, so dass bei Ausbruch des Feuers niemand im Haus war.

 

Neben den Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Zum Ende der Löscharbeiten wurde auch Schaum eingesetzt. Kameraden der Löschgruppe Happerschoß kamen zum Schluss des Einsatzes dazu und sorgten für einen Austausch der Atemschutz­geräte.

 

Einsatzleiter war Stadtbrandinspektor Uwe Faber. 42 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Die den B-Dienst innehabende Führungskraft Roger Hinz war ebenfalls vor Ort. Die Schadenhöhe, die sicherlich erheblich sein wird, kann von der Feuerwehr nicht beziffert werden.

 

Ebenso ist der Feuerwehr die Brandursache nicht bekannt; diese wird von Brand­ur­sachen­er­mittlern der Polizei festgestellt werden.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hennef


Bewohnerin verletzt sich bei Zimmerbrand

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: Hannover-Misburg ( NI )

 

Am gestrigen Donnerstagabend den 05.01.2018 kam es in Hannover-Misburg zu einem Zimmerbrand in einer Doppelhaushälfte. Die Feuerwehr hatte anfangs Probleme den Brandherd zu erreichen, da das Haus stark vermüllt war. Eine Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Gegen 19:20 Uhr kam es in der Eichendorffstraße zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss einer Doppelhaushälfte. Die 61jährige Bewohnerin konnte sich eigenständig aus dem Haus retten, erlitt aber eine Rauchgasvergiftung. Sie wurde vor Ort notärztlich behandelt und vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

 

Da das Haus stark verwahrlost und alle Räume voller Müll waren, hatten es die Einsatzkräfte der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr schwer den Brandherd zu erreichen. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Atemschutztrupps konnte der Brand jedoch zügig gelöscht werden, die Nachlöscharbeiten waren aber aufwändig und zogen sich noch bis ca. 22:00 Uhr hin.

 

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Schadenhöhe kann gegenwärtig noch nicht beziffert werden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 13 Fahrzeugen und 41 Einsatzkräften vor Ort.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hannover


Linienbus prallt frontal in Bankfiliale

 

Samstag, 06.01.2018

Ort: Alsdorf Kreis Aachen ( NRW )

 

Am Donnerstag den 05.01.2018 gegen 18.24 Uhr wurde die Feuerwehr Alsdorf zu einem Verkehrsunfall am „Mariadorfer Dreieck“ alarmiert. Nach erster Meldung sollte der Bus frontal in eine dortige Bankfiliale gefahren und zwei weitere PKW touchiert haben.

 

Vor Ort bestätigte sich das Meldebild.

 

Nach ersten Erkenntnissen war ein Linienbus von der Jülicherstraße kommend, nach links in die Eschweilerstraße abgebogen. Während oder unmittelbar nach dem Abbiegevorgang kam die Busfahrerin – aus bisher unklarer Ursache – mit ihrem Fahrzeug linksseitig von der Fahrbahn ab. Hierbei überfuhr der Bus die entgegengesetzte Fahrspur der Eschweilerstraße und prallte frontal in Hauswand eines Gewerbe- und Wohnobjektes.

 

Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich eine Bank. Aufgrund der Wucht des Zusammenstoßes wurde ein tragendes Wandstück zwischen zwei Fenstern der Bank weggerissen. Der Bus selbst kam mit der Fahrzeugfront in einem Beratungszimmer der Bank zum Stehen. Mauerwerk und Fensterteile wurden in den Geschäftsbereich geschleudert. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls weder Mitarbeiter, noch Kunden in der Bank. Die Bank hatte kurz vor dem Unfallzeitpunkt geschlossen.

 

Die Busfahrerin selbst wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden ebenfalls zwei Fahrgäste im Bus verletzt und zur ärztlichen Betreuung einem Krankenhaus zugeführt. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer der mit seinem PKW die Eschweilerstraße befuhr, wurde durch den Zusammenstoß mit dem Bus ebenfalls leicht verletzt und in ein Krankenhaus transportiert.

 

Mit Blick auf das Unfallgeschehen kann man von großem Glück sprechen, dass es zu keinen weiteren, insbesondere keinen schweren Personenschäden gekommen ist.

 

Da durch den Zusammenstoß eine tragende Wand weggedrückt wurde, konnten Beeinträchtigungen der Statik des Gebäudes nicht ausgeschlossen werden. Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Alsdorf, Andreas Hodenius, wurde sodann der Bauchfachberater und Statiker des THW, Dr. Ing. Helmut Heuser, zur Einsatzstelle gerufen. Nach eingehender Prüfung wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachberater, einem privaten Abschleppdienst und Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW die Bergung des Busses eingeleitet.

 

Die Bergung gestaltete sich umständlich, da die Bremsen des Busses zunächst blockierten und das Fahrzeug nicht ohne weiteres geborgen werden konnte. Nach der Bergung wurden weitere beschädigte und von Absturz bedrohte Teile Außenfassade durch die Feuerwehr beseitigt.

Zur Stabilisierung und als Ersatz der vormaligen Mauerwand wurde im entstandenen Durchbruch mit massiven Baustützen unterbaut. Sowohl Stütz- als auch Verkleidungsmaßnahmen erfolgten während der Nachtstunden durch ein beauftragtes Fachunternehmen. Die Bank selbst wird bis zur vollständigen Wiederherstellung der Fassade durch einen Sicherheitsdienst bewacht.

 

Da zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bekannt war, ob und inwieweit die Statik des Objektes in Mitleidenschaft gezogen wurde, evakuierten die Einsatzkräfte um Einsatzleiter Andreas Hodenius sowohl die oberhalb der Bank gelegene Zahnarztpraxis, als auch mehrere im 2. und 3. Obergeschoss befindliche Wohnungen. Um nicht Wind und Wetter ausgesetzt zu sein, wurde für die betroffenen Wohnungsinhaber ein Mannschaftswagen als „Aufenthaltsraum“ bereitgestellt.

 

Nach Abschluss der Abstützarbeiten konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Gegen 22.35 Uhr waren die Bergungsarbeiten weitgehend abgeschlossen und es konnte mit der Abstützung der Wandfläche begonnen werden. Die Stütz- und Verkleidungsarbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.

 

Durch die Polizei wurde die Einsatzstelle umfassend abgesperrt. Die Eschweilerstraße war im Bereich zwischen der Kreuzung Jülicherstraße und Kreisverkehr beidseitig gesperrt. Im Rahmen der Amtshilfe leuchtete die Drehleiter der Feuerwehr Alsdorf die Einsatzstelle aus und wurde zur Anfertigung von Luftbildaufnahmen der Polizei eingesetzt.

 

Aufgrund der Einsatzart und des konkreten Einsatzgeschehens setzte die Feuerwehr Alsdorf die Bezirksregierung mittels sog. „Sofortmeldung“ in Kenntnis. Ebenso machte sich der 1. Beigeordnete der Stadt Alsdorf, Ralf Kahlen, persönlich ein Bild von der Lage vor Ort. Trotz einer Vielzahl von Schaulustigen kam es – wie es selbstverständlich sein sollte – zu keiner Behinderungen von Einsatzkräften oder Rettungsarbeiten. Den Weisungen der Einsatzkräfte wurde umgehend Folge geleistet.

 

Angaben zur Schadenshöhe und zur Unfallursache können seitens der Feuerwehr Alsdorf nicht gemacht werden.

 

Neben Kräfte der Feuerwehr Alsdorf, waren das THW Alsdorf, die Polizei, ein privates Bauunternehmen, ein privates Abschleppunternehmen und der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes in den Einsatz eingebunden.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Alsdorf


Brand mit Personenschaden

 

Mittwoch, 03.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Mittwoch, 03. Januar 2018, 4.06 Uhr; Landsberger Straße

 

Heute Nacht kurz nach vier Uhr morgens, ist es in der Landsberger Straße zu einem Brand gekommen. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Eine Person davon schwer. Eine Bewohnerin des Mehrparteienhauses bemerkte eine starke Verrauchung im Treppenhaus und alarmierte die Feuerwehr. Als die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr an der Einsatzadresse ankamen, machten sich bereits mehrere Personen an ihren Fenstern bemerkbar. Aufgrund der starken Verrauchung war es ihnen nicht möglich ihre Wohnungen über das Treppenhaus zu verlassen. Sie wurden von den Einsatzkräften aufgefordert Ruhe zu bewahren und an den Fenstern ihrer Wohnungen zu verbleiben. Zur gleichen Zeit begann ein Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr mit der Brandbekämpfung. Das Feuer war in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen. Da es sich um ein zur Wohnung umfunktioniertes Geschäft handelte, war die Brandlast enorm. Im hinteren Bereich des alten Geschäftes befand sich eine Wohneinheit. Dort fanden die Einsatzkräfte einen leblosen Mann. Um ihn schnellstmöglich ins Freie zu bringen, schlugen sie eine Fensterscheibe ein und übergaben ihn an Polizeikräfte. Die Polizisten begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung . Anschließend intensivierte das Rettungsdienstpersonal die Reanimationsmaßnahmen. Währenddessen setzte der Trupp die Brandbekämpfung fort. Weitere Atemschutztrupps wurden eingesetzt, um den Treppenraum und die Wohnheiten über dem Erdgeschoss zu kontrollieren.

 

Dabei führten sie eine Dame aus dem ersten Obergeschoss mit Hilfe einer Fluchthaube ins Freie. Das Feuer konnte nach einer Stunde gelöscht werden. Um den Brandrauch aus dem siebenstöckigem Gebäude zu entfernen, wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Insgesamt wurden fünf Personen behandelt und in Münchner Kliniken transportiert. Vier davon mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Sie waren noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte durch das verrauchte Treppenhaus geflüchtet. Der etwa 70-jährige Mann aus der Brandwohnung wurde unter laufender Reanimation, mit schweren Verbrennungen, einer Münchner Spezialklinik zugeführt. Nach etwa zweieinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Wie genau es zu dem Brand gekommen ist ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Mädchen rettet große Schwester vor Ertrinken

 

Mittwoch, 03.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Dienstag, 2 Januar 2018, 9.16 Uhr; Weinbergstraße (Westbad)

 

Gestern Vormittag hat ein sechsjähriges Mädchen ihre Schwester vor dem Ertrinken gerettet.

 

Die drei Jahre ältere Schwester des Mädchens befand sich im Schwimmbecken. Vom Beckenrand aus bemerkte das jüngere Geschwisterchen, die auf einmal mit dem Kopf unter Wasser treibende Schwester und holte sofort Hilfe. Als das neun Jahre alte Kind aus dem Wasser gerettet wurde, war es bewusstlos. Sie wurde in die stabile Seitenlage gebracht. Bei Eintreffen des alarmierten Rettungsdienstes, war das Kind bereits wieder ansprechbar. Bis zum Eintreffen des Notarztes, übernahm die Besatzung eines Rettungswagens des Roten Kreuzes die Versorgung des Mädchens. Anschließend wurde sie durch die Notarztbesatzung der Berufsfeuerwehr in eine Münchner Kinderklinik zur weiteren Abklärung transportiert. Dem schnellen Handeln der sechsjährigen Schwester ist es zu verdanken, dass es zu keinem schlimmeren Ausgang gekommen ist. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Gebäudebrand mit Personenschaden

 

Mittwoch, 03.01.2018

Ort: Bergisch-Gladbach ( NRW )

 

Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises erreichten am 02.01.2018 um 17:23 Uhr über mehrere Anrufe über den Notruf 112 über ein Feuer in einem Wohnhaus an der Bensberger Straße in Bergisch Gladbach informiert. Aufgrund der ungenauen Ortsangabe der Anrufer wurden umgehend die beiden hauptamtlichen Wachen Nord und Süd, die beiden ehrenamtlichen Löschzüge Stadtmitte und Paffrath/Hand, der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) ein Rettungswagen und ein Notarzt an die Einsatzstelle entsandt.

 

Weitere Anrufe gingen bei der Leitstelle ein, dass das Haus in voller Ausdehnung brennen solle. Dies konnten die ersteintreffenden Kräfte der hauptamtlichen Wache Süd bereits auf der Anfahrt durch deutlichen Feuerschein bestätigen. Die Einsatzstelle befand sich letztendlich im Stadtteil Lückerath von Bergisch Gladbach in der Straße Oberlückerath, welche direkt an die Gladbacher bzw. Bensberger Straße grenzt.

 

Die Bewohner der beiden Doppelhaushälften machten sich bei Eintreffen der Feuerwehr bemerkbar und es war schnell Gewissheit, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. Die betroffenen Personen und einige Nachbarn wurden vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach betreut. Ein Bewohner wurde mit einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbracht. Zwei weitere Bewohner wurden vorsorglich aufgrund der erheblichen Stresssituation ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht.

 

Die Bewohner teilten den Einsatzkräften mit, dass sich noch drei Hunde in dem Gebäude aufhalten sollen.

 

Die Maßnahmen der Feuerwehr mussten schnell ergriffen werden, da im hinteren Bereich des Hauses bzw. in einem ebenfalls brennenden Anbau mehrere Gasflaschen gelagert wurden. Die Sicherheitseinrichtungen einiger Gasflaschen hatten bereits ausgelöst und das Gas wurde aus den Flaschen brennend abgeblasen. Hierdurch wurde ein Nachbarhaus ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Ein Übergreifen der Flammen konnte durch eine Riegelstellung verhindert werden. Die linke Doppelhaushälfte stand in Vollbrand. Ein Innenangriff war für die Feuerwehr unmöglich. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die rechte Doppelhaushälfte wurde ebenfalls durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden hier hält sich allerdings durch den Einsatz der Feuerwehr in Grenzen. Die vermissten Hunde konnten bislang nicht durch die Feuerwehr gefunden werden.

 

Aufgrund des hohen Personalbedarfs erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe entsprechend und es wurde Vollalarm für die Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Der A-Dienst (Leitungsdienst) übernahm die rückwärtige Koordinierung der Einsatzkräfte. Ein weiterer Einsatzführungsdienst (B-Dienst 2) wurde in Dienst gestellt.

 

Die Feuerwehr war mit insgesamt 78 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen aus Brandschutz und Rettungsdienst vor Ort. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Arbeiten an der Einsatzstelle leicht am Auge. Insgesamt wurden 13 Gasflaschen im Gebäude durch die Feuerwehr gefunden. Es wurden bis zu 9 Rohre und ein mobiler Werfer eingesetzt.

 

Gegen 22 Uhr war das Feuer in Gewalt. Zurzeit stellt der ehrenamtliche Löschzug Bensberg noch eine Brandwache an der Einsatzstelle.

 

Die verwaisten Feuerwachen Nord und Süd wurden zeitweise durch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Kürten besetzt.

 

Im Verlauf des Einsatzes wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem Hilfeleistungseinsatz in Paffrath und einem Wasserschaden in Gronau alarmiert. Diese Einsätze wurden durch die Wachbesetzungen abgearbeitet.

 

Eingesetzte Einheiten

LG Schildgen, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), Wache Nord, LZ Bensberg, LZ Refrath, Rettungsdienst, LZ Stadtmitte, Wache Süd, LZ Paffrath/Hand, A-Dienst (Leitungsdienst), B-Dienst 2 (Einsatzführungsdienst)

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Bergisch-Gladbach


Zimmerbrand legt Trambahn lahm

 

Mittwoch, 03.01.2018

Ort: München ( BY )

 

Dienstag, 02. Januar 2018, 14.40 Uhr; Müllerstraße

 

Heute Nachmittag ist im Stadtteil Altstadt-Lehel ein Brand ausgebrochen. Mehrere Passanten bemerkten, dass Rauch aus einem Fenster im fünften Obergeschoss quoll und informierten daraufhin die Feuerwehr.

 

Die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache, Feuerwache Ramersdorf sowie die Abteilung Mitte der Freiwilligen Feuerwehr wurden dorthin beordert. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und einem C-Rohr drang gewaltsam in die betroffene Wohnung ein und begann das Feuer zu löschen. Über die Drehleiter unterstütze ein zweiter Trupp die bereits eingeleiteten Löschmaßnahmen. Die Vorgehensweise zeigte Wirkung und die Flammen konnten schnell gelöscht werden.

 

Nun konnten Lüftungsmaßnahmen mittels eines Hochleistungslüfter durchgeführt werden. Um auszuschließen, dass giftiger Rauch in andere Stockwerke und Wohnungen gedrungen ist, wurden diese kontrolliert. Personen kamen keine zu Schaden.

 

Während den Löschmaßnahmen musste der Bereich für den Verkehr komplett gesperrt werden. Bei der Trambahn war die Linie 17 betroffen. Die Höhe des Sachschadens liegt bei zirka 40.000 Euro, die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Zimmerbrand in Fachwerkhaus

 

Dienstag, 02.01.2018

Ort: Hennef (NRW)

 

Viel beschäftigt ist die Feuerwehr Hennef in den ersten Tagen des Jahres 2018. Nachdem am Neujahrstag bereits vier Einsätze erledigt werden mussten, ereignete sich in den Nachtstunden zum 02.01.2018 der nächste Einsatz. Alarmiert wurde zu einem Zimmerbrand in der Ortslage „Auel“.

 

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Gebrannt hatte es im Erdgeschoss eines Fachwerkhauses. Wie sich heraus stellte, handelt es sich um ein Gebäude, welches gerade renoviert wird. Es wird daher zurzeit nicht bewohnt.

 

Entgegen ersten Meldungen hatte nicht Abfall gebrannt, sondern eine Palette mit verschiedenem Baumaterial (Laminat, Trittschalldämmung etc.).

 

Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor. Ein weiteres C-Rohr wurde außen eingesetzt, um das nach draußen verbrachte Baumaterial weiter abzulöschen.

 

Gemeldet hatte das Feuer ein aufmerksamer Nachbar. Er bemerkte die starke Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr.

 

Vor Ort waren 36 Kräfte der Löschzüge Uckerath und Hennef sowie der Löschgruppe Stadt Blankenberg.

 

Die Brandursache ist der Feuerwehr nicht bekannt und wird von der Polizei ermittelt.

 

Quelle: Pressemitteilung von der Feuerwehr Hennef


Brand in einem Imbiss in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

 

Dienstag, 02.01.2018

Ort: Hannover (NI)

 

Am Morgen den 02.01.2018 brannte in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade, Stadtteil Hannover-Mitte, Fett in zwei Pfannen eines Schnellimbisses. Die installierte Sprinkleranlage löschte den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Verletzt wurde niemand.

 

Um 05:49 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Schnellimbiss in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade aus. Nahezu parallel erhielt die Regionsleitstelle mehrere Anrufe, dass es in einem Geschäft in der Passarelle brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden, einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass zwei mit Fett gefüllte Pfannen auf dem Herd des Schnellimbisses Feuer gefangen hatten und durch die Sprinkleranlage bereits gelöscht worden waren. Zwei Mitarbeiter des Geschäftes, die mit vorbereitenden Arbeiten für den Verkauf begonnen hatten, konnten sich vor Ankunft der Feuerwehr in Sicherheit bringen.

 

Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich im weiteren Verlauf auf das Abstellen der Sprinkleranlage, die Kontrolle angrenzender Geschäfte sowie Lüftungsmaßnahmen. Der Sachschaden durch Rauch und Wasser beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000,- Euro. Verletzt wurde niemand.

 

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 43 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort.

 

Quelle: Pressemitteilung und Bilder von der Feuerwehr Hannover


Fahrzeug ausgebrannt

 

Dienstag, 02.01.2018

Ort: München (BY)

 

Dienstag, 02. Januar 2018, 02.44 Uhr; Entenbachstraße

 

Heute Nacht kam es im Stadtteil Au-Haidhausen zu einem Fahrzeugbrand bei dem zwei Fahrzeug beschädigt wurden.

 

Mehrere Passanten bemerkten die Flammen und informierten die Integrierte Leitstelle. Bereits auf der Anfahrt, konnten die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache eine starke Rauchentwicklung sehen. Ein Trupp mit Atemschutz und einem C-Rohr löschte den brennenden VW-Caddy schnell ab. Ebenso konnten sie den Flammenübergriff auf einen Renault vermeiden. Dieser wurde jedoch durch die große Hitzeeinwirkung beschädigt. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Am Caddy entstand ein Totalschaden. Die Brandursache sowie die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.

 

Quelle: Branddirektion BF München


Ausgedehnter Balkonbrand mit hohem Sachschaden

 

Dienstag, 02.01.2018

Ort: München (BY)

 

Montag, 01. Januar 2018, 0.24 Uhr; Lazarettstraße

 

Heute Nacht, nur wenige Minuten nach dem das Neue Jahr begonnen hatte, wählten mehrere Bewohner eines Gebäudes den Notruf. Sie teilten mit, dass es auf dem Balkon eines gegenüberliegendem Mehrparteienhauses brennt. Als das alarmierte Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache Schwabing an der Einsatzadresse ankam, waren der Balkon, sowie ein Zimmer der im zweiten Obergeschoss befindlichen Wohnung in Vollbrand. Das Feuer drohte gerade auf den Balkon der darüber liegenden Wohnung überzugreifen. Durch einen schnell eingeleiteten Löschangriff konnte der Flammenüberschlag verhindert werden. Ein Trupp mit Atemschutz und einem C-Rohr stieg mit Hilfe einer tragbaren Leiter auf den Balkon der Brandwohnung. Nachdem dort das Feuer nieder gekämpft war, gingen sie in das Zimmer. Nach 30 Minuten war das Feuer gelöscht. Abschließend wurden sämtliche Wohnungen auf eine Rauchausbreitung durch das nachgeforderte Einsatzpersonal kontrolliert. Dabei wurden sie von der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Stadt Mitte unterstützt. Um die von Brandrauch geschädigten Wohnungen zu entrauchen, kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Alle Bewohner des Gebäudes befanden sich bei Eintreffen der erstalarmierten Kräfte bereits auf der Straße. Die Mieter der Brandwohnung waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause. Aufgrund der starken Verrußung ist die Brandwohnung unbewohnbar. Teile der Fassade sind in Mitleidenschaft gezogen. Um sicher zu gehen, dass es zu keinem Wiederentfachen des Feuers kommt, wurde nochmals eine Hilfeleistungslöschfahrzeug gegen fünf Uhr zu der Einsatzadresse disponiert. Während der Nachkontrolle kamen die Mieter der Brandwohnung nach Hause. Sie wurden von dem Einsatzpersonal betreut. Anschließend kamen sie bei Bekannten unter. Der Sachschaden wird derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Wie genau es zu dem Brand gekommen ist, ermittelt das zuständige Fachkommissariat der Polizei.

 

Quelle: Branddirektion BF München


PKW-Brand greift auf Reihenhaus über

 

Dienstag, 02.01.2018

Ort: Hannover (NI)

 

Am Neujahrmorgen den 01.01.2018 brannte im Stadtteil Hannover-Bemerode zunächst ein PKW, der direkt vor der Garage eines Reihenhauses abgestellt war. Die Flammen griffen auf das Gebäude über. Es entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

 

Um 07:01 meldeten die Bewohner des Reihenhauses in der Aschendorfer Straße 11, Stadtteil Bemerode, dass ihr Haus brennen würde und dass Sie das Gebäude über den Hauseingang nicht mehr verlassen könnten.

 

Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Bemerode, einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Während der Anfahrt der Einsatzkräfte teilten die Bewohner des betroffenen Hauses mit, dass sich alle im Haus befundenen Personen in den Garten gerettet hätten.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein VW Tiguan, der direkt vor der Garage des Reihenhauses abgestellt war, im Vollbrand stand. Das Feuer hatte sich über die Traufe bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet und drohte in das Innere des Gebäudes überzugreifen. Zwei Fensterscheiben waren bereits durch die starke Wärmeeinwirkung gerissen.

 

Die Feuerwehr begann umgehend mit der Bekämpfung des Brandes im Dach. Parallel löschte sie den brennenden PKW mit einem Schaumrohr. Zudem drangen zwei Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle in das Reihenhaus sowie die darin integrierte Garage ein. Die sechs Personen im Alter von 25 bis 70 Jahren, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude aufgehalten hatten, hatten sich alle unversehrt ins Freie gerettet.

 

Um die Brandnester in der Dachverschalung und Dachisolierung abschließend ablöschen zu können, musste die Feuerwehr einen Teil des Ziegeldaches aufnehmen. In der Garage hatte ein direkt hinter dem Garagentor stehender Motorroller Feuer gefangen, der ebenfalls schnell gelöscht werden konnte. Allerdings wurden durch den brennenden Roller die in der Garage befindlichen Gas- und Elektroanschlüsse derart beschädigt, dass das Haus vom Energieversorger zunächst komplett energielos geschaltet werden musste.

 

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 70.000,- Euro. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung eingeleitet.

 

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 49 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen

im Einsatz.

 

Quelle: Pressemitteilung und Bilder von der Feuerwehr Hannover

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