Das Feuerlöschschiff "MS-Kiel"

Die Stadt "Kiel" ist nun nicht mehr im Besitz des Feuerlöschschiffes MS-Kiel. Die Betriebserlaubnis hat das Haveriekomando an eine private Reederei vergeben. An den Planken trägt es nun nicht mehr den Namen "Feuerwehr".

Es wird nun als reines Oelwehrschiff verwendet.

 

Der neue Liegeplatz der MS-Kiel ist nun im Marinestützpunkt Tirpitzhafen


 

                                                                                                                        

Das Feuerlöschschiff

 

 


Hat die ungefähre Feuerwehrtechnische Beladung eines LF 16.


 

Die Kiel besitzt natürlich auch Unterbringungsmöglichkeiten für die Besatzung, wie z.B. Wohn- und Schlafräume, Küche, Messe, WC und Waschraum.


 

Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundes, der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Stadt Kiel. Das Schiff kann in deutschen Küstengewässern der Nord- und Ostsee eingesetzt werden, ist aber auch Hochseetauglich.


 

Die Kiel wurde 1986 von der Hitzler-Werft in Lauenburg gebaut.


 

Technische Daten


 

Länge (über alles) 48,00 m
max. Breite über den Spanten           9,20 m
Seitenhöhe 3,70 m
Tiefgang (OWL) 2,50 m
Tiefgang (max. Zul.) 3,00 m
Verdrängung (b. 2,50 m) 671 m³
Tragfähigkeit (b. 3,00 m) ca. 375 t
Laderaum für Öl ca. 350 m³
Schaummittelvorrat ca. 15 t
Geschwindigkeit ca. 13 kn

Pult zur Steuerung der Löschmonitore

 

Maschinelle Ausrüstung

 

2 Hauptmaschinen, je 870 kw bei 1720 U/min
2 Verstellpropeller
1 Bugstrahlruder, 107 kw
2 Wellengeneratoren, je 175 kVA
1 Diesel-Generator, ca. 130 kw
2 Lösch- und Bergungspumpen, je 255 kw, 540 m³/h bei 12 bar
2 Schaummittelpumpen, je 20 kw, 27 m³/h bei 14 bar

2 Hydraulikpumpen, je 90 kw, 200 l/min bei 216 bar

 

Sonstige Ausrüstung

 

2 Feuerlöschmonitore, je 540 m³/h, Wurfweite ca. 100 m
24 Anschlüsse für B-Schläuche, davon 14 für Wasser und Schaum,
je ca. 50 m³/h
8 fest installierte Mittelschaumrohre am Heck mit B-Anschlüssen,
je ca. 48 m³/h
38 Eigenschutzdüsen, ca. 42 m³/h
2 Auslegearme für Ölsperren, 12 m
max. Arbeitsbreite bei Öleinsatz, 33m
1 Separationsanlage, max. 320 m³/h
div. Ölsperren
div. Skimmer (Ölabschöpfgeräte), hydraulisch angetrieben
Heckrolle zum ausbringen von Ölsperren

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